Wäre es nicht toll, ein Schema zu haben, nachdem du all deine Geschichten aufbauen kannst, und das quasi garantiert, dass deine Geschichte so spannend ist, dass man sie nicht mehr weglegen kann?

Nun, es gibt gute Nachrichten: So ein Schema gibt es. Es heißt Heldenreise (Journey of the Hero) und wurde von verschiedenen Literaturwissenschaftlern und Drehbuchautoren untersucht und verfeinert. Dieses Schema findet sich in den meisten spannenden Geschichten wieder und kann dir helfen, deine eigene Erzählung zu strukturieren und sinnvoll aufzubauen.

Vielleicht bist du aber auch zunächst skeptisch. Denn das eine Geschichte nach einem bestimmten Schema aufgebaut ist, widerspricht ja eigentlich unserem Verständnis von Spannung, die erst dann gegeben ist, wenn eine Geschichte uns immer wieder überrascht. Doch das eine schließt das andere gar nicht aus.

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Heldenreise: Zauberformel für eine gelungene Geschichte?

Wir alle kennen seit unserer Kindheit Geschichten. Und auch, wenn diese Geschichten sich inhaltlich alle unterscheiden, haben sie doch viele Gemeinsamkeiten, was den Ablauf der Handlung betrifft. Du kennst wahrscheinlich die Einteilung in Einleitung, Hauptteil und Schluss. Wenn ein Buch oder ein Film sehr abrupt endet, reagieren wir verstört. Das liegt daran, dass wir diese Einteilung gewohnt sind und wir um einen Teil der Geschichte gebracht werden, den wir erwartet haben.

Genau diese Erwartungen sind es, die das „System Heldenreise“ funktionieren lassen. Die vielen Storys, die wir kennen, haben uns beigebracht, was es zu erwarten gibt. Und deine Leser werden dir dankbar sein, wenn du diese Erwartungen kennst und sie erfüllst. Und das Tolle daran: Die Grundsätze der Heldenreise gelten unabhängig in den unterschiedlichsten Kulturen.

Der US-amerikanische Forscher Joseph Campbell hat sich forschend mit Mythologien auseinandergesetzt. Dabei sind ihm bestimmte Grundstrukturen in den meisten Mythen aufgefallen, und dies unabhängig von der Herkunft der Erzählungen. Die Gemeinsamkeiten umfassten beispielsweise die Balance zwischen zwei gegensätzlichen Polen (z.B. männlich / weiblich), Jungs Archetypen oder eben die Heldenreise. Diese beschrieb Campbell in seinem Werk Der Heros in tausend Gestalten.

Die Stationen der Heldenreise nach Campbell

Campbell hat die Heldenreise nicht erfunden, sondern aus verschiedenen Mythologien extrahiert und zusammengeführt. Das heißt natürlich, dass nicht alle Stationen, in allen Mythen vorkommen müssen. Die Struktur ist nicht in allen Geschichten identisch, aber sehr ähnlich. Spätere Autoren haben Campbells Struktur weiter entwickelt (vor allem für das filmische Erzählen), aber die ursprüngliche Struktur Campbells ist nach wie vor am besten geeignet, um das Prinzip der Heldenreise zu verstehen.

Da das Ganze recht theoretisch ist, erfinde ich Sam Klein hinzu, der sich ganz unverhofft auf einer Heldenreise wiederfindet. Sein Abenteuer findet ihr in Kursivschrift unter den jeweiligen Stationen.

1. Station: Der Ruf des Abenteuers (Berufung)

Weder Meister noch Held fallen vom Himmel. Daher beginnt jede Geschichte mit der Berufung des Helden zu einer höheren Aufgabe. Diese wird ihm häufig von einem Boten überbracht oder der Held stolpert wie zufällig in die Geschichte.

Sam Klein ist Buchhalter bei der 1A-Versicherung und sein größtes Abenteuer bisher war das Auffinden eines Zahlendrehers im Jahresabschluss. Eines Tages entdeckt er eine Miet-Rechnung für ein Lagerhaus, das ganz sicher nicht der Versicherung gehört. Sam spricht seinen Chef Martin Beißer darauf an, weil er die Rechnung richtig verbuchen möchte.

Doch Beißer wird ganz nervös (was ziemlich untypisch für den Mann ist), nimmt Sam die Rechnung weg – und ist am nächsten Tag verschwunden. Sam merkt, dass irgendetwas nicht stimmt, und weiß, dass es ganz besonderer Buchhalter-Fähigkeiten bedarf, um dieses Geheimnis zu enthüllen.

2. Station: Weigerung

Natürlich lässt der Held nicht einfach alles stehen und liegen, nur, weil ihn jemand darum bittet. Zunächst weigert er sich, weil er sein normales Leben nicht aufgeben möchte und die Risiken des Abenteuers scheut.

Sam weiß, dass es eigentlich seine Aufgabe wäre, der seltsamen Rechnung (und damit dem mysteriösen Verschwinden Beißers) nachzugehen. Aber er möchte eigentlich lieber weiterhin seinem ruhigen Leben nachgehen, Rechnungen verbuchen und Bilanzen aufstellen. Also macht er erst mal so weiter wie bisher und erscheint in der ganzen Woche ganz normal auf der Arbeit.

3. Station: Übernatürliche Hilfe

Während der (Noch-nicht-ganz-)Held noch zögert, erfährt er unerwartete Hilfe. Ein oder mehrere Mentoren, manchmal auch übernatürlicher Art, unterstützen ihn dabei, seine Entscheidung für das Abenteuer zu treffen.

Wirtschaftsprüfer Korrekto erscheint bei der 1A-Versicherung – sehr zu Sams Überraschung, denn das Jahr ist noch gar nicht vorbei, der Jahresabschluss also noch nicht fertig, um geprüft zu werden. Doch Korrekto ist da, um mit Sam unter vier Augen zu sprechen, und da Sam zu dem überaus genauen und – haha – korrekten Mann aufschaut, nimmt er sich natürlich die entsprechende Zeit.

Korrekto erzählt dem überraschten Buchhalter, dass überall in seinem Prüfgebiet mysteriöse (und immens hohe) Miet-Rechnungen für Lagerhäuser auftauchen. Jetzt ist aber auch noch Beißer verschwunden, und Korrekto glaubt, dass daher Sam besonders nah an der Lösung dieses Rätsels ist. Korrekto bietet Sam an, gemeinsam auf die Suche nach Rechnungen und Chef zu gehen.

4. Station: Das Überschreiten der ersten Schwelle

Nachdem der Held lange genug gezögert hat und Unterstützung erhalten hat, entschließt er sich, die Aufgabe anzunehmen. Er begibt sich auf die Reise – real oder metaphorisch.

Sam sieht ein, dass er eine wichtigere Aufgabe als den nächsten Jahresabschluss hat. Er verspricht Korrekto, sich gemeinsam mit ihm auf die Suche nach des Rätsels Lösung zu machen. Die beiden verabreden sich für den nächsten Tag in Korrektos Büro. Abends erzählt Sam seiner Katze – seit Jahren seine einzige Gesellschaft – von den aufregenden Abenteuern, die ihm bevorstehen, doch die Katze sagt natürlich nichts.

5. Station: Der Bauch des Walfischs

Der Held hat sich überwunden und sich auf seine persönliche Heldenreise begeben. Dann erst wird ihm klar, auf was er sich da eigentlich eingelassen hat. Ihm wird die Größe des Unterfangens bewusst und ihm wird klar, welche Probleme noch auf ihn zukommen können. Er befindet sich sozusagen im Bauch des Walfischs – und erkennt dies nun zum ersten Mal wirklich.

Sam erscheint am nächsten Morgen noch vor der Arbeit bei Korrektos Arbeitgeber, der TipTop-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Korrektos Assistentin guckt schon komisch, die Kollegen im Büro verstummen, als Sam den Namen des Wirtschaftsprüfers nennt. Als Sam dessen Büro betritt, verschlägt es auch ihm den Atem: Die Wände sind voller Zeitungsausschnitte mit eingekreisten Passagen, auf dem Boden liegen überall Papiere, und Korrekto springt von Ordner zu Ordner: Offensichtlich ist Sams Idol wahnsinnig geworden.

Als Korrekto Sam sieht, erklärt er diesem, dass die Hunderte Ordner, die über das Zimmer verstreut liegen, mysteriöse Miet-Rechnungen sind. Sam schaut sich die Ordner an, obwohl er lieber einen Krankenwagen für Korrekto rufen würde, und stellt fest, dass sie alle so aussehen, wie seine. Ihm wird klar, dass Korrekto vielleicht doch nicht wahnsinnig ist, und dass die beiden eine ziemlich große Nummer aufdecken könnten.

6. Station: Der Weg der Prüfungen

Jetzt geht’s los: Dem Helden fliegen die Probleme nur so um die Ohren. Je näher er dem Ziel vermeintlich kommt, desto schlimmer wird es, und gerade, wenn er aus einer brenzligen Situation entkommen ist, kommt es noch dicker.

Für Sam geht es schon los, als er Korrektos Büro wieder verlässt. Die anderen Wirtschaftsprüfer drohen ihm, ih seine Buchhalter-Lizenz entziehen zu lassen, wenn er genau so verrückt wird wie Korrekto. Bei der 1A-Versicherung angekommen, steht Beißers Vorgesetzter Stark an Sams Platz, und drückt diesem einen Karton in die Hand. Sam ist entlassen. Offensichtlich hat jemand den Rechnungsbetrag überwiesen.

Stark wirft Sam vor, das Geld selbst unterschlagen zu haben. Er sagt, er hat Anzeige erstattet. Zu Hause wartet die Polizei auf ihn. Sie haben seine Tür aufgebrochen und die Wohnung durchwühlt. Sams Katze ist offensichtlich verschwunden. Die Polizei konnte nichts finden, weswegen man Sam noch nicht verhaftet, aber er darf die Stadt nicht verlassen. Als die Polizei weg ist, kommt der Vermieter an die unverschlossene Tür. Er kündigt Sam die Wohnung – mit Verbrechern will er nichts zu tun haben.

Sam will sich gerade auf den Weg machen, um die Katze zu suchen, da klingelt sein Handy: Korrekto sagt, dass er eine ganz heiße Spur hat und dass Sam sofort wieder zu ihm ins Büro kommen soll. Als er am Gebäude der TIp-Top-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ankommt, sieht Sam sein großes Vorbild aus dem Fenster im 6. Stock fallen – auf ein Autodach. Sam eilt hin, wird angefahren, rafft sich auf und bringt den verletzten Korrekto auf dem Autodach in die stabile Seitenlage. Dann ruft er einen Krankenwagen.

7. Station: Die Begegnung mit der Göttin

Der Held (oder die Heldin) trifft das andere Geschlecht und erkennt dessen Macht.

Die Ärztin, die mit dem Krankenwagen kommt, ist Dr. Wunderbar. Sie sorgt dafür, dass Korrekto sofort ins Krankenhaus kommt, bleibt aber noch vor Ort, um Sam an Ort und Stelle zu verarzten. Wunderbar hat eine Schwäche für Buchhalter, da ihr Großvater einer war. Und natürlich hat Sam auch sofort eine Schwäche für seine neue Lieblingsärztin.

8. Station: Die Frau als Versucherin

Der Held könnte jederzeit aus seiner Heldenreise aussteigen: Das wird ihm sehr deutlich durch eine Frau (oder einen Mann) gemacht, die gerne Zeit mit dem Helden verbringen würde, was natürlich viel netter wäre, als weiterhin nur Probleme zu haben.

Dr. Wunderbar lädt Sam zum Mittagessen ein. Die beiden haben sofort einen Draht zueinander, und Sam erzählt ihr die ganze Geschichte. Wunderbar versucht, Sam zu überreden, den ganzen Quatsch doch sein zu lassen – schließlich erntet er ohnehin nur Undank. Und dass es Sam ergehen könnte wie Korrekto, will Wunderbar sich gar nicht ausmalen.

Doch Sam reißt sich schweren Herzens los. Er muss herausfinden, was Korrekto ihm zeigen wollte, bevor die – bisher nicht sichtbaren – Gegner es vernichten. 

9. Station: Versöhnung mit dem Vater

Der Held stellt fest, dass er das Erbe von anderen vor ihm in sich trägt – er sieht sich als Teil etwas Größeren.

Sam besucht im Krankenhaus Korrekto, der noch bewusstlos ist. Er erhält dessen Sachen, weil man ihn für Korrektos Sohn hält. Unter anderem kommt Sam so an einen Schlüssel zu Korrektos Büro, wohin er sich nach Büroschluss sofort begibt. Dort findet Sam ein Gutachten, dass die Schule, in der er zum Buchhalter ausgebildet wurde, von Korrektos Vater gegründet wurde, und dass keinem der Buchhalter aus dieser Schule je ein Fehler unterlaufen ist. Sam denkt kurz nach. Es stimmt, er hat noch nie einen Buchhaltungsfehler gemacht.

10. Station: Apotheose

Dem Helden wird klar, dass er göttliches Blut in sich trägt (oft auch metaphorisch).

Sam stellt fest, dass er einer ganz besonderen Form von Buchhaltern angehört. Er macht – wie alle in Korrektos Schule – keine Fehler.

11. Station: Die endgültige Segnung

Der Held empfängt (oder stiehlt) etwas, das seine Alltagswelt retten kann. Das kann ein Gegenstand sein, eine Information oder auch eine neue Einstellung oder Eigenschaft

Sam findet noch etwas: Eine E-Maiil des Finanzministers, in der dieser vorschlägt, alle Wirtschaftsprüfer abzuschaffen und stattdessen alle Buchhalter an der Schule von Korrektos Vater ausbilden zu lassen. Er versteht das ganze Ausmaß der Sache: Die Tip-Top-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sah ihren Berufsstand gefährdet und schob deshalb überall im Land Buchhaltern aus der Korrekto-Schule falsche Rechnungen unter – die natürlich von Tip-Top im Rahmen der Jahresabschlussprüfung entdeckt werden sollten. Offensichtlich war Beißer ihnen schon auf der Spur, denn – so stellt Sam mit einem Blick in Korrektos Unterlagen fest – auch Beißer war Buchhalter!

12. Station: Verweigerung der Rückkehr

Da die Heldenreise am Ende dann doch ziemlich super war, weigert der Held sich zunächst, in seinen Alltag zurückzukehren.

Sam weiß nicht so recht, was er mit der Information anfangen soll. Korrekto ist im Krankenhaus, Katze, Wohnung und Job sind weg. Zurück kann er also sowieso nicht.

13. Station: Die magische Flucht

Durch inneren oder äußeren Zwang muss der Held dann doch zurück. Das Ganze passiert fluchtartig.

Offensichtlich war Sam nicht allein im Gebäude. Er hört jemanden den Flur herunterkommen, und ihm bleibt nichts anderes übrig, als abzuhauen. Da er nicht weiß, wohin, geht er zurück in seine Wohnung. Der Vermieter lässt sich zum Glück nicht blicken.

14. Station: Rettung von außen

Auch der Rückweg der Heldenreise hält noch Probleme bereit. Doch eine gute Tat auf dem Hinweg macht sich jetzt bezahlt, und der Held erhält Unterstützung von außen.

Sam ärgert sich nun doch, dass er Korrektos Unterlagen nicht mitgenommen hat, denn schließlich hätten sie ihm helfen können, sein altes Leben wieder zu bekommen. Plötzlich geht seine – nach dem Polizei-Einsatz unverschlossene – Wohnungstür auf und Korrektos Assistentin steht im Flur. Sie hat die Mail und die Unterlagen dabei. Wie Sam nun erfährt, ist sie nicht nur Korrektos Assistentin, sondern seine Lieblingsnichte, und sie ist Sam unglaublich dankbar für dessen Hilfe.

15. Station: Rückkehr über die Schwelle

Die Heldenreise ist vorbei und der Held kehrt zurück in den Alltag. Hier stößt sein Erlebtes auf Unglauben oder Unverständnis, und der Held muss seine neu gewonnenen Einsichten in den Alltag integrieren.

Sam zieht mit den Unterlagen vor Gericht, bekommt Wohnung und Job wieder, und Tip-Top wird geschlossen. Auf der Arbeit versteht man nicht, wie er das geschafft hat, und man betrachtet ihn argwöhnisch.

16. Station: Herr der zwei Welten

Schließlich gelingt es dem Helden, seinen Alltag und alles, was auf der Heldenreise erlebt hat, miteinander in Einklang zu bringen.

Korrekto ist wieder aufgewacht und bester Dinge. Sam überlegt, wie er das Misstrauen der anderen Buchhalter abbauen kann, und entwickelt eine tolle Idee: er und Korrekto werden die Buchhalter-Schule seines Vaters ausbauen und alle Buchhalter, die das wünschen, nachschulen.

17. Station: Freiheit zum Leben

Die Errungenschaft des Helden aus seiner Reise hat das Leben der Alltagswelt zum Besseren verändert. Der Held lässt seine Umwelt teilhaben an dem, was er erlebt oder mitgebracht hat.

Die Vorbereitungen für den Ausbau der Schule laufen, es gibt mehr Anmeldungen, als Sam und Korrekto bewältigen können. Abends sitzen die beiden bei einem Bier in Sams Wohnung und freuen sich über das Erreichte. Es klopft. Dr. Wunderbar steht in der Tür. „Die hier habe ich draußen gefunden.“, sagt sie. Sie hält die Katze im Arm.

Weiterentwicklung der Heldenreise

Vor allem Blake Snyder und Christopher Vogler haben das Konzept der Heldenreise weiterentwickelt und an die dramaturgische Struktur des Drehbuchs angepasst. Beide Varianten unterscheiden sich vor allem im Detailgrad des „Mittelteils“ und befassen sich mit der Frage, wo es welche Spannungselemente und Wendepunkte gibt.

Für Drehbuchautoren sind diese Weiterentwicklungen besonders hilfreich. Campbells Grundstruktur kann aber für jede Art der Erzählung herangezogen werden und dabei helfen, Geschichten spannender zu machen.

Was du mit der Heldenreise machen kannst

Und was sollst du jetzt mit der Heldenreise machen? Ich finde, dieses Schema kann einem in jedem Status der Arbeit an einer Geschichte helfen.

Wenn du mit der Heldenreise arbeiten möchtest, hilft dir sicher mein kostenloses Arbeitsheft. Du erhältst es, wenn du dich für meinen Newsletter anmeldest.

Wenn du noch nicht angefangen hast

Du kannst das Konzept der Heldenreise nutzen, um deine Geschichte zu planen. Du hast eine grobe Idee? Geh die Heldenreise Schritt für Schritt durch und überlege dir, wie deine Idee sich an dem jeweiligen Schritt entwickeln könnte. So erhältst du sehr schnell eine strukturierte Planung für deine Story.

Wenn du feststeckst

Wenn deine Geschichte sich nicht mehr von selbst weiterentwickeln möchte, hilf mit der Heldenreise nach! Analysiere deine Geschichte an Hand der vorgegebenen Struktur und überlege, wo sie schon zur Heldenreise passt und wo du vielleicht noch Spannungselemente einbauen kannst, um die Story den Erwartungen der Leser gemäß voranzutreiben.

Wenn deine Geschichte schon fertig ist

Du hast deinen Roman bereits fertig in der Schublade liegen? Ich empfehle dir auch hier, noch einmal die Struktur zu überprüfen und mit Hilfe der Heldenreise zu analysieren. Vielleicht fallen dir noch Ergänzungen ein, die deine Geschichte erst so richtig rund werden lassen.

Ich hoffe dieser Artikel hilft dir, deine Geschichten in Zukunft noch spannender und leserfreundlicher zu schreiben!

Welche Erfahrungen hast du schon mit der Heldenreise gemacht?

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