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10 Tipps, um gut verständlich zu schreiben

von  Yvonne

Viele Expert*innen, die ihr erstes Buch schreiben wollen, lassen sich vor allem von einer Hürde abschrecken: dem Verfassen des Texts. Okay, das ist natürlich ein wichtiger Punkt, wenn man einen Ratgeber schreibt. Aber es gehört noch so viel mehr dazu: Man braucht Fachwissen, eine Vorstellung davon, wen man mit dem Buch anspricht, Ausdauer, Verständnis von Technik und Marketing … All das bringst du vielleicht schon mit oder du bist dir sicher, dass du es lernen kannst. Dasselbe gilt auch fürs Schreiben. Klar, es ist ein Unterschied, ob du eine E-Mail mit Verkaufsbotschaft schreibst oder einen Ratgeber verfasst, der deine Leser*innen befähigen soll, selbst etwas zu tun. Aber beides kannst du trainieren. Ich habe dir in diesem Artikel meine zehn besten Tipps zusammengestellt, mit denen deine Texte verständlich und didaktisch gut werden.

Tipp 1: Baue deinen Ratgeber als Schritt-für-Schritt-Anleitung auf.

Ich kann es gar nicht oft genug sagen: Bevor du das erste Wort schreibst, solltest du dich um die Struktur deines Ratgebers kümmern. Denn die Struktur, die später auch dein Inhaltsverzeichnis sein wird, ist der erste und wichtigste Schritt, um deinen gesamten Text nachher verständlich werden zu lassen. Dort legst du den Weg fest, den deine Leser*innen mit dir gehen werden.

Dieses Bild vom Weg behältst du am besten beim Strukturieren im Kopf. Beschreibe jeden einzelnen Schritt hin zum Ergebnis, das du vermitteln willst. Wenn jeder Schritt auf dem vorherigen aufbaut und zum nächsten führt, wissen deine Leser*innen immer genau, wo sie sich gerade im Prozess befinden. Deswegen funktionieren Schritt-für-Schritt-Anleitungen auch so gut: Man weiß beim Lesen immer sofort, was genau jetzt zu tun ist.

Vielleicht eignet sich dein Thema nicht für eine klassische Schritt-für-Schritt-Anleitung. Trotzdem kannst du mit dieser Methode arbeiten. Nehmen wir an, du möchtest Reiseführer schreiben, der sich auf Städtereisen für Familien mit kleinen Kindern konzentriert. In diesem Fall gibt es auf den ersten Blick keine logische Abfolge, nach der deine Leser*innen vorgehen werden. Es gibt aber eine logische Reihenfolge, in der sie deine Informationen benötigen werden: Zunächst einmal kannst du grob danach aufteilen, was sie vor der Reise, während der Reise und nach der Reise wissen müssen. Das gibt schon eine gute erste Orientierung. Diese drei Teile kannst du dann weiter strukturieren. Du siehst: Auch Themen, die vielleicht zunächst nicht so wirken, kannst du in einzelnen Schritten vermitteln.

Tipp 2: Konzentriere dich auf eine Kernaussage je Texteinheit.

Wenn du die Struktur erstellt hast, arbeitest du die einzelnen Unterpunkte aus. Und dabei solltest du dich immer auf eine Kernaussage konzentrieren. Und zwar in jeder einzelnen Texteinheit.

Was ich damit meine? Ganz einfach: Jedes Kapitel hat eine Kernaussage. Jedes Unterkapitel. Jeder Abschnitt. Und jeder Satz. Natürlich ist die Kernaussage eines Kapitels umfassender als die von einzelnen Sätzen. Trotzdem funktioniert dieses Prinzip auch für die kleineren Texteinheiten sehr gut.

Wenn du jede Texteinheit mit genau einer Kernaussage ausstattest, wirst du ganz automatisch verständlicher. Deine Kapitel haben einen klaren Fokus. Deine Abschnitte werden kürzer und überschaubarer. Und verschachtelte Sätze kommen dir erst gar nicht in den Sinn.

Überlege dir daher vorher, was deine Leser*innen nach der Lektüre eines Kapitels wissen bzw. – noch besser – können sollen. Dasselbe machst du dann für deine Unterkapitel. Beim Aufbau der Unterkapitel achtest du dann darauf, dass auch die einzelnen Abschnitte logisch zum Ergebnis führen. Und am Ende schaust du nach, ob wirklich jeder Satz genau eine Aussage hat. Besonders verschachtelte Sätze haben mehr als eine Aussage. Das ist nicht nur unnötig, sondern auch unnötig kompliziert. Wenn du aus solchen Sätzen mehrere machst, gewinnt dein Text sofort an Klarheit.

Tipp 3: Schreibe so einfach wie möglich.

In meinem BWL-Studium musste ich während eines Semesters mal zwei verschiedene Bücher lesen: ein deutsches und ein englisches. Mein erstes englisches Fachbuch überhaupt. Ich hatte ziemlich Respekt davor und schob die Sache ein paar Wochen vor mir hier. Was – wie sich herausstellte – völlig unnötig war, denn dieses Buch war selbst für eine Nicht-Muttersprachlerin wie mich so was von einfach und verständlich geschrieben! Das deutsche Buch dagegen … puh. Das bereitete mir echt Kopfzerbrechen und ich musste viele Absätze drei Mal lesen, bis ich sie wirklich verstanden habe.

Ich weiß gar nicht, warum das so ist, aber gerade im deutschsprachigen Raum hält sich das Vorurteil, dass schwierige Dinge schwierig zu verstehen sein müssen. Oder dass es ein Zeichen für besondere Intelligenz ist, wenn man sich möglichst kompliziert ausdrückt.

Das stimmt natürlich nicht. Es gibt normalerweise drei Gründe, warum sich Autor*innen kompliziert ausdrücken:

  1. Ihre Leser*innen sind ihnen egal.
  2. Sie wollen über die Sprache Distanz zu ihren Leser*innen aufbauen.
  3. Sie können es nicht besser.

Damit dir das nicht aus Versehen passiert, kommen hier ein paar Hilfestellungen, um wirklich einfach zu schreiben. Grundsätzlich kannst du dich an dieser Regel orientieren:

Schreibe so, dass eine Viertklässlerin den Text verstehen könnte.

Das heißt nicht, dass sie mit dem Inhalt etwas anfangen können muss. Aber sie sollte in der Lage sein, deinen Text sprachlich zu erfassen. Und dazu zählen die folgenden Dinge.

  1. Alle Wörter, die du verwendest, sollten einem zehnjährigen Kind bekannt sein. Falls sie das nicht sind, musst du sie erklären.
  2. Auch deine Sätze sollten so aufgebaut sein, dass man am Ende noch weiß, wie sie angefangen haben. Du kannst längere und kürzere Sätze miteinander abwechseln. Aber vermeide Schachtelsätze und zu lange Kettensätze.
  3. Halte deine Absätze kurz und überschaubar. Dann macht’s auch mehr Spaß, sie zu lesen.
  4. Verwende Aktiv statt Passiv. Natürlich gibt es Formulierungen, in denen das Passiv sinnvoll ist, zum Beispiel wenn du nicht weißt, wer etwas getan hat oder du dich bewusst für ein anderes Subjekt im Satz entscheidest (“Meine Buch wurde nominiert”). Meistens ist eine Aktiv-Konstruktion aber viel eleganter und leichter verständlich. Behörden benutzen viele Passiv-Sätze. Wir sind gewohnt, diesen Stil gedanklich mit Bürokratie zu verbinden. Und das sollen deine Leser*innen mit deinem Text bestimmt nicht, oder?

Tipp 4: Nutze Verben (und zwar die richtigen).

Ebenfalls bürokratisch, kalt und distanziert wirken Subjektive. Vor allem zusammengesetzte, alle, die mehr als drei Silben haben und Substantivierungen mit “-ung” oder “-ion”. “Die Niederschlagsmenge ist seit dem Wochenende auf einem Höchststand” hört sich viel komplizierter an als “Es regnet immer weiter”. Klar, beide Sätze sind für unterschiedliche Situationen bestimmt. Wenn du aber möchest, dass Menschen deine Texte gerne und mit Spaß lesen, solltest du dich darauf konzentrieren, mehr Verben zu nutzen.

Dazu gehst du am besten deine Texte gezielt durch und schaust, wo viele Substantive nah beieinander stehen. Das ist praktischerweise leicht zu erkennen, weil diese großgeschrieben sind. Wenn du in einem Satz mehr als zwei oder drei davon findest, schau am besten nach, wie du diesen Satz umformulieren kannst. Dabei sollst du nicht einfach das Substantiv ersetzen (zum Beispiel durch ein Pronomen wie “es” oder “er”). Stattdessen nimmst du dir den Satz am besten als Ganzes vor und schreibst ihn komplett um. Im Zentrum deines neuen Satzes sollte ein Verb stehen.

Besonders ansprechend sind Verben, die eine Aktion oder eine Bewegung ausdrücken. “sein” oder “haben” nutzt du am besten so selten wie möglich. Statt “Der Eiffelturm ist das Wahrzeichen von Paris” könntest du zum Beispiel schreiben: “Im Osten von Paris befindet sich der Eiffelturm, das Wahrzeichen der Stadt.” Das hat auch gleich noch mehr Information. Bevor du jetzt aber alle “ist” durch “steht” oder “befindet sich” ersetzt, versuchen wir es noch mal – und noch besser: “Wenn Sie an der Station Trocadéro aussteigen und in Richtung der Seine weitergehen, laufen Sie direkt auf den Eiffelturm, das Wahrzeichen der Stadt, zu.” Der Satz ist länger geworden und wir könnten ihn noch unterteilen: “Steigen Sie an der Station Trocadéro aus und gehen Sie in Richtung der Seine weiter. Sie laufen nun direkt auf den EIffelturm, das Wahrzeichen der Stadt, zu.” Wir haben nun einerseits mehr Information, andererseits gleich drei Bewegungsverben: aussteigen, gehen und laufen. Und alle drei lassen ein Bild vor den Augen deiner Leser*innen entstehen. Ein dynamisches Bild, das Menschen dazu bringt weiterzulesen.

Tipp 5: Schreibe jede Information 3 Mal.

Ich habe eine ernüchternde Nachricht für dich: Deine Leser*innen werden dein Buch nicht mit voller Aufmerksamkeit lesen. Das tun sie nie. Sie werden sich zwar schon mehr konzentrieren als ein Teenager, der gerade an seinem Handy spielt und zwischendurch immer wieder ein “Mh-mh” fallen lässt. Aber sie werden trotzdem nicht jede Information so aufsaugen, wie du es dir wünschst.

Wenn du also erreichen möchtest, dass wirklich alle wichtigen Infos bei denen Leser*innen ankommen, musst du ihnen dabei helfen. Und dafür solltest du alles, was so richtig wichtig ist, drei Mal schreiben.

Und zwar so:

Beginne jedes Kapitel mit einer kurzen Einleitung, die zusammenfasst, was in den nächsten Absätzen folgt (1. Mal). Dann baust du deine Argumentation auf und führst deine Leser*innen durch den aktuellen Schritt (2. Mal). Und zum Schluss fasst du noch mal zusammen, was du gerade geschrieben hast (3. Mal).

Gerade mit dem 3. Punkt tun sich viele Autor*innen schwer. Dabei kannst du das ganz elegant lösen. Du musst nicht schreiben: “Zusammengefasst lässt sich sagen …” oder “Als Fazit stelle ich fest …”. Das hat dann einen Hausarbeits-Charakter, den dein Buch nicht verdient hat. Man erkennt an solchen Sätzen sofort, dass sie nur da stehen, um irgendein Ende zu finden. Stattdessen kannst du aber einen abschließenden Satz formulieren, der auch noch mal auf die Info von vorher Bezug nimmt. Du kannst auch locker zum nächsten Kapitel überleiten. Hast du alles Wissenswerte zum Eiffelturm geschrieben, könntest du zum Beispiel mit einem der folgenden drei Sätze abschließen:

  • “Mit diesen Tipps sind Sie bestens vorbereitet für einen spannenden und gleichzeitig entspannten Besuch des Eiffelturms.”
  • “Den Eiffelturm zu besichtigen ist für viele der Höhepunkt des Paris-Besuchs. Mit unseren Tipps werden Sie dort den perfekten Tag verleben.”
  • “Nachdem Sie den Tag am Eiffelturm verbracht haben, können Sie in der Nähe den Abend ausklingen lassen. Die besten TIpps dazu finden Sie im nächsten Kapitel.”

Das hört sich nicht aufgesetzt oder drangekleistert an, nimmt aber noch mal Bezug auf die wichtigste Information. Die auf diese Weise viel besser im Gedächtnis hängen bleibt.

Tipp 6: Trete in einen Dialog mit den Leser*innen.

Besonders verständlich wirst du, wenn du beim Schreiben zu Menschen sprichst und nicht zu einer Buchseite oder einem Computer. Achte daher von Anfang an darauf, mit deinen Leser*innen in einen Dialog zu treten. Dazu solltest du dir eine konkrete Person vorstellen, der du bei ihren Problemen hilfst – und die du dann direkt ansprichst.

Manche Autor*innen scheuen sich, ihre Leser*innen direkt anzusprechen. Verabschiede dich am besten gleich davon. Ein Text, der direkt an die Menschen gerichtet ist, die ihn später lesen werden, hört sich einfach viel besser an. Und man liest ihn auch viel lieber.

Der Grund, warum manche sich so schwer mit der direkten Ansprache tun, ist folgender: Sie wissen nicht, wie sie das tun sollen. Also ganz konkret: Ob sie ihre Leser*innen duzen oder siezen sollen.

Dafür gibt es keine feste Regel. Und wenn dich diese Frage blockiert und du irgendwie um die direkte Ansprache herumeierst, solltest du so schnell wie möglich für dich eine Entscheidung treffen. Richtig ist das, was sich für dich gut anfühlt. Ich duze sehr häufig: in meinen Artikeln, meinen Newslettern und auch im “echten” Leben, wenn die Situation und die Person das erlauben. Also duze ich (meistens) auch in meinen Büchern. Das gefällt nicht jedem Menschen. (Ich musste mal jemanden von meiner Facebook-Seite blockieren, der sich über ein “du” in einem Post so aufgeregt hatte, dass er jeden meiner Posts – auch die ganz alten – mit hämischen Kommentaren übersäte.) Ich find’s aber voll okay, dass meine Bücher Einzelnen nicht gefallen. Und ich stattdessen Leser*innen anziehe, die mit meinem Stil und meiner Ansprache zurechtkommen.

Die einzige Empfehlung, die ich hier für dich habe, lautet: Schreibe auf jeden Fall eine einzelne Person an und keine Gruppe. Lesen ist eine Tätigkeit, bei der wir alleine sind. Auch wenn du natürlich Hunderttausende Menschen ansprechen möchtest, so tust du das mit deinem Buch jedoch eine nach der anderen.

Überlege dir, wie du in dem Buch, das du schreiben wirst, gerne angesprochen werden würdest. Danach schreib ein paar Seiten und schau, wie sich das anfühlt. Spätestens dann solltest du eine Entscheidung treffen. Anschließend kannst du in den direkten Dialog einsteigen und deinen Text so viel besser machen.

Tipp 7: Werde persönlich.

Wenn du deine Leser*innen schon direkt ansprichst, zeige ihnen auch ein bisschen was von deiner Persönlichkeit. Das heißt nicht, dass du Familienfotos teilen oder private Peinlichkeiten auspacken musst. Aber du kannst dich in deiner Sprache so zeigen, wie du wirklich bist. Typische Begriffe verwenden, auch mal Emotionen zeigen und vielleicht ein paar Anekdoten erzählen, die zu deinem Thema passen.

Warum das deinen Text verständlicher macht?

Weil wir alle gerne Menschen zuhören. Und wenn aus deinem Text du als Mensch hervorschaust, macht es gleich viel mehr Spaß, ihn zu lesen. Außerdem baust du dadurch Vertrauen auf. Dieses Vertrauen brauchen deine Leser*innen, um sich durch deinen Ratgeber hin zum gewünschten Ergebnis führen zu lassen. Das erreichst du am einfachsten, indem du du selbst bist – und das in deinen Texten auch zeigst.

Tipp 8: Hebe Wichtiges hervor.

In Tipp 5 bin ich schon darauf eingegangen, dass du wichtige Informationen am besten mehrfach nennst. Das ist eine Form des Hervorhebens, aber nicht die einzige. In deinem Ratgeber hast du nämlich außerdem die Möglichkeit, durch die Form auf Wichtiges hinzuweisen. Am besten planst du auch das von Anfang an fest ein und markierst es dir in deinem Manuskript.

Hier ein paar Format-Möglichkeiten, die du hast:

  • Textformatierungen wie Fettung, Unterstreichung oder Kursivdruck (am besten nur eins davon),
  • grau hinterlegte Boxen oder Kästen mit Tipps und Hinweisen,
  • Informationen auf dem Seitenrand,
  • Listen,
  • Hervorhebung durch zusätzliche graphische Elemente (Tabellen, Bilder)

Das Tolle an diesem Tipp: Wenn du gezielt überlegst, wie du deine Texte durch solche Format-Hilfen anreichern kannst, kommen dir automatisch neue Ideen, wie du deinen Text verbessern kannst. Und  besser aussehen tut’s außerdem noch.

Tipp 9: Baue logische Ketten auf.

Wenn du Zusammenhänge erklärst, sind logische Ketten besonders wichtig. Führe deine Leser*innen vom Ausgangs- zum Zielpunkt deiner Argumentation. Achte dabei darauf, dass jeder Schritt auf dem vorherigen aufbaut und logisch zum nächsten führt. Du kannst hierfür zunächst eine Liste mit Stichwörtern aufbauen. Nehmen wir an, du möchtest deinen Leser*innen beschreiben, wie sie eine Zoom-Konferenz veranstalten. Du gehst in Gedanken durch, wie du das selbst machst:

  1. Zoom einschalten.
  2. Meeting planen.
  3. Termin in eigenen Kalender eintragen.
  4. Einladung an Teilnehmer*innen verschicken.
  5. Meeting 5 Minuten vorher starten.
  6. Teilnehmer*innen aus dem Warteraum hereinlassen.

Beim Wort “Warteraum” fällt dir noch was ein: Für deine Leser*innen könnte interessant sein, wie sie den überhaupt einrichten. Und aus Erfahrung weißt du, dass Teilnehmer*innen manchmal noch gar kein Zoom haben. Und ohne Zoom können sie nicht teilnehmen. In deiner logischen Kette fehlt also ein Schritt. “Zoom einschalten” findest du dagegen so selbstverständlich, dass du es streichst. Deine neue Liste sieht dann so aus:

  1. Meeting planen und Einstellungen für Audio, Video, Warteraum und Aufzeichnung vornehmen.
  2. Termin in eigenen Kalender eintragen.
  3. Einladung inkl. Mini-Zoom-Anleitung an Teilnehmer*innen verschicken.
  4. Meeting 5 Minuten vorher starten.
  5. Teilnehmer*innen aus dem Warteraum hereinlassen und begrüßen.

Egal, zu welchem Thema du selbst schreibst: Logische Ketten helfen dir dabei, keinen Punkt zu vergessen und – was ganz wichtig ist – die Sicht deiner Leser*innen einzunehmen.

Tipp 10: Nutze Beispiele.

Dieser Tipp ist selbsterklärend. Nutze Beispiele an so vielen Stellen wie möglich. Das hat zwei Gründe.

Zum einen machst du deinen Text damit leichter verständlich. Du übersetzt deine abstrakte Anleitung in eine konkrete Situation, und damit können die meisten Menschen sehr viel anfangen. Selbst dann, wenn das Beispiel nur wenig mit ihrer eigenen Lebenssituation zu tun hat.

Der zweite Grund ist ebenso wichtig: Beispiele sind unglaublich überzeugend. Selbst wenn dein Text extrem verständlich geschrieben ist und deine Leser*innen die ganze Zeit nur nicken, während sie ihm folgen: Sie setzen ihn damit noch nicht um. Wenn du dann aber mit einem Beispiel zeigst, wie deine Punkte in der Praxis funktionieren, aktiviert das deine Leser*innen. Sie denken dann – manchmal auch unbewusst – etwas wie: “Ach, super, das funktioniert ja wirklich!” Dann probieren sie es selbst aus. Und siehe da: Das funktioniert ja wirklich.

Es erfordert vielleicht ein bisschen Übung, wirklich alle Tipps regelmäßig zu befolgen. Aber irgendwann wird dir das in Fleisch und Blut übergehen und du wirst ganz automatisch viel verständlicher schreiben. Das wirst du nicht nur in deinem Ratgeber, sondern auch in all deinen anderen Texten merken. Und deine Leser*innen natürlich auch.

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Meine großen Leidenschaften sind Lernen, Schreiben und Bloggen. Diese drei Dinge bestimmen mein Leben täglich und sie erweitern beständig meinen Blick auf die Welt. Meine Mission ist es daher, Menschen dabei zu helfen, ihr Potenzial in diesen Bereichen auszuschöpfen. Ich weiß, dass gerade das Schreiben auch einen heilenden Effekt haben kann und freue mich umso mehr, Menschen als Coach und als Mentorin auf dem Weg zu ihrem kreativstem Selbst zu begleiten.

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