Teile diesen Beitrag:

Wenn du deinen Roman oder deinen Ratgeber selbst veröffentlichen willst, musst du natürlich auch dein Cover selbst gestalten. Dafür bietet sich Canva an, ein kostenloses Online-Programm mit vielen Vorlagen. In diesem Artikel erkläre ich dir Schritt für Schritt anhand vieler Beispiele, wie du dein eigenes Buchcover mit Canva gestaltest. Natürlich gibt es auch zahlreiche andere Programme, mit denen du das tun kannst, aber Canva ist meiner Erfahrung nach die einfachste Variante.

Warum ein eigenes Buchcover gestalten?

Du hast also ein Buch geschrieben – einen Roman, ein Fachbuch oder einen Ratgeber – und freust dich nun auf die Veröffentlichung. Was deinem Buch noch fehlt, ist ein ansprechendes Cover. Wenn du einen Verlag hast, wird dieser sich in Zusammenarbeit mit dir um das Cover kümmern. Verlage sind sehr erfahren in der Covergestaltung und arbeiten mit Spezialisten und Spezialistinnen zusammen, die deine Zielgruppe mit Hilfe ihrer Buchgestaltung sehr genau ansprechen können.

Wenn du dein Buch selbst veröffentlichst, also zum Beispiel über Amazon oder BoD herausbringst, liegt die Covergestaltung bei dir. Manche Print-on-Demand-Anbieter vermitteln zwar auch Grafiker, die dir ein professionelles Cover gestalten. Allerdings sind die Kosten dafür natürlich auch professionell. Gerade, wenn du dein erstes Buch veröffentlichst, möchtest du vielleicht nicht vorher sehr viel Geld ins Cover stecken, bevor du überhaupt weißt, wie es angenommen wird.

Damit stehst du vor einem kleinen, jedoch lösbaren Problem: Du musst als Laie gegen die Profis der Verlage antreten, damit dein Buch mögliche Käufergruppen ansprechen kann. Gleichzeitig willst du die Kosten dafür beschränken und die Kontrolle behalten. Die Lösung: Du gestaltest dein Buchcover einfach selbst.

Wenn du bei dem Wort „einfach“ gerade kurz aufgelacht hast, lass dir versichern, es ist wirklich nicht schwierig, ein Buchcover zu erstellen, das mit den „großen“ Veröffentlichungen mithalten kann. In diesem Arbeitsheft zeige ich dir Schritt für Schritt, wie es geht.

Warum Canva?

Ich arbeite bereits seit einigen Jahren mit Canva. Canva ist ein browserbasiertes Programm, das heißt, du musst nichts herunterladen und installieren, sondern kannst es in deinem Internetbrowser aufrufen. Du musst dich auf canva.com mit einer E-Mail-Adresse oder einem Google-Konto registrieren und kannst es dann kostenlos nutzen.

(Hinweis: Es gibt zwar auch eine Bezahl-Variante, diese brauchst du jedoch nicht, um dein Cover zu entwerfen. Du hast ausreichend Vorlagen und Möglichkeiten, mit denen du auch in der kostenlosen Variante gut zurechtkommst.)

Neben der Tatsache, dass du Canva kostenlos nutzen kannst, ist es gerade auch für Einsteiger im Grafikbereich extrem nützlich. Du hast die volle Kontrolle über deine Designs, erzielst mit sehr geringen Kenntnissen und wenig Einsatz tolle Ergebnisse und hast viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Es sind zwar einige Grenzen in der Gestaltung gesetzt bzw. manche Dinge kannst du nur umsetzen, wenn du ein paar Umwege in Kauf nimmst. Du kannst jedoch sehr solide Grafiken und Buchcover mit den Bordmitteln designen und ganz intuitiv anpassen. Diese Grenzen, die gesetzt sind, haben außerdem einen guten Zweck: Sie machen es deutlich einfacher, das Programm zu bedienen, ohne ein Handbuch lesen zu müssen. Je mehr Freiräume du hast, desto individueller kannst du natürlich gestalten, desto genauer musst du dich aber auch auskennen. Canva schafft da meiner Meinung nach einen sehr guten Kompromiss.

Dadurch sparst du Geld (weil du dein Cover selbst gestalten kannst) und Zeit (weil es so einfach ist). Du musst dich nicht einarbeiten, sondern kannst sofort loslegen.

Wie Canva genau funktioniert, erkläre ich dir im fünften Kapitel. Bis dahin kannst du dich schon einmal registrieren und dich selbst in Canva umschauen.

Arten von Buchcovern

Du kennst sicher das Sprichwort „Don’t judge a book by its cover“, was wörtlich übersetzt heißt: „Beurteile ein Buch nicht nach seinem Einband“. Das Sprichwort bedeutet natürlich, dass man nicht nach Äußerlichkeiten gehen bzw. dem ersten Eindruck vertrauen soll. Dass man die Metapher vom Buch gewählt hat, sagt allerdings vor allem eins: Es ist ziemlich weit verbreitet, dass Bücher nach ihrem Einband beurteilt werden.

Und das ist eigentlich nicht so schlecht. Denn bei der Vielzahl an Neuerscheinungen, die jährlich die Buchhandlungen fluten, ist es als Leser’in oft schwierig, die richtigen Bücher zu finden. Wenn man gerade keine persönliche Empfehlung zur Hand hat, schaut man sich beim Gang durch die Buchhandlung fast zwangsläufig die Cover zuerst an. Manche wird man meiden, andere ziehen einen sofort an. Dies ist abhängig davon, welche Art von Büchern man liest und welche Erwartungen man an bestimmte Einbände knüpft.

Auch deine Leser’innen werden sich einen allerersten Eindruck von deinem Buch verschaffen, indem sie sich das Cover ansehen. Je nachdem, ob du ihre Erwartungen triffst oder nicht, werden sie dein Buch näher anschauen oder direkt weitergehen / weiterklicken.

Wichtig ist daher, dass du dir einen Überblick darüber verschaffst, wie Bücher, die deinem ähnlich sind, aussehen. Welche Gemeinsamkeiten kannst du feststellen? Am besten beschreibst du deine Recherche-Ergebnisse so genau wie möglich, bevor du mit der Gestaltung loslegst.

Damit du weißt, worauf du bei der Recherche achten musst, folgen hier ein paar unterschiedliche Beispiele für Cover inklusiver kurzer Beschreibung ihrer Wirkung. Die Cover habe ich alle mit Canva erstellt.

Nüchtern vs. verspielt

Der erste Entwurf ist sachlich und nüchtern. Er wirkt in seiner Schlichtheit sehr professionell. Gleichzeitig scheint er auch ein „professionelleres“ Publikum anzusprechen. Der erste Eindruck ist: Hier wird sachlich und auf den Punkt vermittelt, worauf es ankommt. Es gibt keine Schnörkel, keine langwierigen Erklärungen und vielleicht auch nicht so richtig viele Beispiele.

Der zweite Entwurf wirkt verspielter. Während sich der erste an ein Fachpublikum zu richten scheint, spricht der zweite eher interessierte Laien an, die sich privat oder zumindest in Eigeninitiative mit dem Thema beschäftigen möchten. Einsteiger würden sich das zweite Buch wahrscheinlich eher anschauen. Je nachdem, wen du ansprechen willst, solltest du also gezielt Gestaltungselemente verwenden.

Textlastig vs. bildlastig

Du kannst auf deinem Cover den Text in Szene setzen oder versuchen, ein Bild alles sagen zu lassen. Damit sagst du auch etwas über den Stil des Romans aus. Eher auf den Text fokussierte Bucheinbände erwecken den Eindruck, dass das Buch „literarischer“ ist, dass die Sprache eine mindestens genauso wichtige Rolle einnimmt wie die Geschichte selbst.

Mit einem Bild dagegen setzt du bereits eine gewisse Stimmung für dein Buch. Bei der zweiten Varianten hat man daher direkt eine bestimmte Geschichte vor Augen, eine nostalgische, vielleicht sogar etwas rührselige Kindheitserzählung.

Einfarbig vs. bunt

Einfarbig stimmt natürlich nicht ganz, weil du immer mindestens zwei Farben verwendest, um auch irgendetwas drucken zu können. Das müssen nicht schwarz und weiß sein, auch Sepia-Varianten von Fotos sieht man häufiger. Durch die fehlenden Farben wirkt das erste Buch sehr trostlos – trotz Foto. Auf den ersten Blick erkennt man, dass es in der Geschichte um etwas Dramatisches gehen wird.

Das zweite Buch wirkt dagegen deutlich positiver. Es scheint um Freundschaft und ein Abenteuer zu gehen.

Hier erkennst du außerdem, wie wichtig die Motivwahl für die Gestaltung deines Covers ist. Würdest du dieselbe Geschichte hinter die beiden oben gezeigten Cover packen, würdest du einen großen Teil deiner Leser’innen wahrscheinlich enttäuschen.

Kontrastreich vs. harmonisch

Bei der Auswahl deiner Farben kannst du zu solchen greifen, die sich stark voneinander abheben, oder welchen, die sich gut ineinanderfügen. Beides lässt sich dann auch auf die Erwartungen an den Inhalt übertragen. Das erste Buch wirkt durch die stark kontrastierenden Farben wie ein Thriller, das zweite wie ein Liebesroman. Ebenso spielt natürlich hier der Gesamteindruck hell vs. dunkel eine große Rolle. Auch die Auswahl der Schriftart verstärkt den Eindruck.

Nachdem du nun einige Beispiele gesehen hast, kannst du dich auf deine eigene Covergestaltung vorbereiten – mehr dazu im nächsten Punkt.

Die Vorbereitungen

Bevor du nun loslegst, musst du dich ein wenig vorbereiten, um nicht unnötige Arbeit doppelt zu machen. Zwar geht die Gestaltung mit Canva ganz schnell, aber noch besser ist es, wenn du mehr Zeit zum Schreiben übrighast.

Wie du an den Beispielen im vorigen Kapitel gesehen hast, können kleine Gestaltungselemente sehr viel ausmachen. Schaue dir also genau an, wer die Zielgruppe für dein Buch ist und zu welcher Art Büchern diese Gruppe am ehesten greifen würde. Notiere dir am besten die wichtigsten Punkte, damit du sie später immer zur Hand hast – und damit du es auch wirklich machst 😉 .

Wie funktioniert Canva?

Arbeit mit Vorlagen

Wahrscheinlich hast du dich mittlerweile bei Canva registriert. Falls nicht, holst du das am besten gleich nach, damit du mit der Arbeit loslegen kannst. Hier kannst du dich registrieren: canva.com

Ein großer Vorteil an Canva ist, dass du nicht bei Null anfangen musst, sondern mit Vorlagen arbeiten kannst. Canva ist dabei nicht nur für die Gestaltung von Buchcovern sinnvoll, sondern hilft dir auch bei allen möglichen anderen Grafik“problemen“. Für verschiedene Arten von Grafiken gibt es entsprechende Vorlagen. Die Vorlagen für Buchcover findest du, wenn du im Suchfeld „Buchcover“ eingibst oder „Buchcover“ auf der Startseite auswählst.

So sieht die Startseite von Canva aus.

Die Vorlagen sind dann praktischerweise direkt in verschiedene Genres unterteilt. Du kannst dir später eins aussuchen und es an deine Bedürfnisse anpassen.

Manche dieser Vorlagen kosten Geld. Die kostenlosen sind jedoch direkt gekennzeichnet und du wirst hier in jedem Fall fündig.

Buchcover-Vorlagen in Canva

Arbeit mit Platzhaltern

Hast du dich für ein Design entschieden, klickst du es einfach an. Es öffnet sich die Bearbeitungsansicht, die so aussieht:

Fertig designte Vorlage von Canva

Die einzelnen Elemente sind Platzhalter. Du kannst also jedes Element für sich austauschen – Bilder, Texte und Formen. So kannst du zum Beispiel einfach ein Foto in einer Vorlage durch ein anderes ersetzen.

Viele kostenlose Fotos findest du links unter „Fotos“. Du kannst hier auch nach Begriffen suchen. Am besten funktionieren englische Begriffe, da du so mehr Suchtreffer erhältst. Ein €-Zeichen am Bild bedeutet, dass du für die Nutzung etwas zahlen musst.

Verfügbare Fotos in Canva

Individuelle Anpassungen

Natürlich kannst du in den Vorlagen nicht nur Dinge ändern oder austauschen, du kannst auch selbst gestalterisch tätig werden. Du hast die Möglichkeit, überall in der Vorlage Texte, Bilder und Formen einzufügen und diese auch in Form, Farbe und Größe zu ändern. Im nächsten Abschnitt spielen wir dies anhand von zwei Beispielen durch, sodass du anschließend ganz einfach selbst dein Cover erstellen kannst.

Dein Buchcover mit Canva in 5 Schritten

Nun geht es an die konkrete Gestaltung deines Buchcovers. Um dir zu zeigen, wie einfach das ist, spiele ich zwei unterschiedliche Beispiele durch – einmal für einen Krimi, einmal für eine Jugenddystopie. Wie oben auch wähle ich denselben Titel, und zwar den des Opfers bzw. der Heldin: Valerie.

Hinweis: Alle einzelnen Schritte sind in Screenshots dokumentiert. Du findest sie unterhalb der einzelnen Abschnitte anhand der Nummern aus dem Text. Du kannst einfach auf die Bilder klicken, um sie zu vergrößern.

Schritt 1: Vorlage auswählen

Um eine Vorlage auszuwählen, loggst du dich in Canva ein, wählst aus den Fotos unter „Design erstellen“ die Kategorie „Buch-Cover“ aus ① und suchst dann nach in der linken Leiste nach deinem Genre ②. Klicke dich durch die verschiedenen Vorlagen und wähle eine aus, die deinen Recherche-Ergebnissen am besten entspricht.

Beispiel 1: Krimi

Ich wähle wie oben beschrieben die Buchcover-Vorlagen aus. Da es keine Kategorie „Krimis“ gibt, lasse ich mir alle Thriller-Vorlagen anzeigen ③. Das Cover mit der jungen Frau gefällt mir gut, weil der Titel ja „Valerie“ heißt, daher nehme ich diese Vorlage .

Beispiel 2: Jugenddystopie

Ich starte wieder wie im anderen Beispiel, indem ich mir alle Buchcover-Vorlagen anzeigen lasse. Da es keine Cover für Jugenddystopien gibt, suche ich in den Vorlagen nach dem Begriff „Jugendbuch“ und erhalte einige Ergebnisse ①. Wieder suche ich mir eine kostenlose Variante aus. Mir gefällt die eine Vorlage mit einem Sternennacht-Bild gut, die ich natürlich noch anpassen werde ②.

Schritt 2: Elemente anpassen

Im 2. Schritt überprüfe ich nun, ob in den Vorlagen alle Elemente sind, die ich benötige. Ich ergänze oder lösche dann entsprechend einzelne Elemente. Hierfür benötigst du ebenfalls deine Recherche-Ergebnisse.

Beispiel 1: Krimi

Die Krimi-Vorlage enthält folgende Elemente

  • Foto
  • Titel
  • Untertitel
  • Tagline („You’ll get there“)
  • Autor’in

Einen Untertitel hat mein Roman nicht, daher lösche ich dieses Element. Um das Textfeld zu löschen, muss ich zunächst die Gruppierung mit dem Titel aufheben. Hierzu klicke ich auf den Rand um das Textfeld und wähle dann oben in der Leiste „Gruppierung aufheben“ aus ① Je nachdem, wie viel Platz in deinem Browser ist, versteckt sich dieser Befehl hinter der Schaltfläche mit den drei Punkten. Nun klicke ich den Untertitel einfach in der Vorlage an und drücke auf „Entfernen“ auf meiner Tastatur ②.

Alle anderen Elemente lasse ich so stehen. Für die Tagline werde ich mir später noch einen Text überlegen, grundsätzlich gefällt mir die Idee, hier die Leser noch einmal direkt ansprechen zu können.

Beispiel 2: Jugenddystopie

Die Vorlage für die Jugenddystopie hat folgende Elemente:

  • Verlag
  • Titel
  • Untertitel
  • Autor’in
  • Bild

Diese möchte ich alle behalten, wobei ich statt des Verlags eine Tagline einfügen werde. Zusätzlich möchte ich für die Jugenddystopie aber noch ein Zitat einer Bloggerin einfügen. Hierzu füge ich ein Textfeld zwischen Untertitel und Autor’in ein.

Dazu wähle ich links in der Leiste „Text“ aus. Hier gibt es viele Möglichkeiten, aus fertig formatierten Texten auszuwählen ①. Ich suche einen, der wie ein Zitat aussieht, und gebe daher einfach „Zitat“ im Suchfeld ein ②. Sobald ich auf den Text klicke, der mir gefällt, landet er in meinem Cover.

Ich verschiebe den Text nun nach unten zwischen Untertitel und Autor’in, wobei ich mich an den Linien orientiere, die Canva einblendet ③.  Die Farbe passt aktuell noch nicht, ich passe sie aber trotzdem erst an, wenn ich mich für ein Bild entschieden habe.

Schritt 3: Bild einfügen

Wie du weiter oben schon gesehen hast, macht das Bild, das du auswählst, einen sehr großen Unterschied in der Wahrnehmung deines Buchs. Du solltest hier also ein wenig Zeit investieren. Vielleicht nimmst du auch selbst ein Bild auf oder bittest jemanden in deinem Freundeskreis, der gut fotografieren kann, um Hilfe.

Ich werde mich hier im Beispiel bei Canva umschauen, um ein gutes Bild zu finden.

Beispiel 1: Krimi

Für den Krimi ändere ich das Bild nicht, weil ich die Vorlage ja aufgrund des Bilds ausgesucht habe. Aber ich werde es ein wenig anpassen. Wenn du das Cover an einer Stelle markierst, an der sich kein Text befindet, wählst du das Bild aus ①. In der Bearbeitungsleiste klickst du dann auf „Filter“ ②. Ein Filter wurde bereits angewendet, ich möchte das Ganze aber ein wenig kühler wirken lassen. Daher probiere ich nacheinander verschiedene Filter aus und entscheide mich schließlich für „Afterglow“ ③.

Beispiel 2: Jugenddystopie

Für die Jugenddystopie tausche ich das komplette Bild aus. Hierzu lösche ich zunächst das Bild, das in der Vorlage vorgegeben ist (anklicken und „Entfernen“ drücken). Übrig bleibt nur noch der Platzhalter für das Bild ①.

Ich möchte, dass eine düstere Wüstenlandschaft gezeigt wird, denn in ihr spielt mein Roman. Ich wähle daher „Fotos“ aus und gebe in das Suchfeld „desert“ ein ②. Ich finde ein Bild, das mir gut gefällt – einen – und ziehe es einfach von links in den Platzhalter ③.

Canva positioniert das Bild automatisch, was mir so noch nicht gefällt. Daher „öffne“ ich es durch einen Doppelklick ④ und vergrößere und verschiebe es so, dass der Wüstenanteil auf dem Bild größer wird ⑤. Ich klicke auf „Fertig“ und schließe das Bild wieder. Dann wende ich noch den Filter „Retro“ aus und bin nun mit dem Bild zufrieden ⑥.

Schritt 4: Farben ändern

Nachdem das Hintergrundbild finalisiert ist, passe ich nun noch die (Schrift-)Farben an. Auch dies hat einen großen Einfluss auf die Wirkung des Covers.

Beispiel 1: Krimi

Den Titel des Krimis möchte ich gerne in einem rostrot formatieren. Dazu markiere ich den Text und klicke auf das Symbol für Textfarbe (unterstrichenes A) ①. Die Farben, die standardmäßig zur Verfügung stehen, gefallen mir noch nicht, daher klicke ich auf „Neue Farbe“ ganz oben ②.

Ich ziehe den Regler ganz nach rechts, um verschiedene Rottöne zu erhalten und probiere dann solange aus, bis ich eine Farbe finde, die mir gefällt ③. Den Namen formatiere ich in derselben Farbe. Da ich sie vorher schon genutzt habe, kann ich sie nun einfach in der Palette auswählen ④. Für die Tagline behalte ich die Farbe aus dem Original.

Beispiel 2: Jugenddystopie

Bei der Jugenddystopie gefällt mir die Schriftfarbe ganz gut, allerdings kann man das Zitat immer noch nicht gut lesen. Daher formatiere ich es – wie oben beschrieben – in weiß ①.

Schritt 5: Texte anpassen

Im letzten Schritt ersetze ich nun alle Texte durch meine eigenen und passe bei der Gelegenheit auch noch Schriftgröße und -art an.

Beispiel 1: Krimi

Im Krimi füge ich einfach die verschiedenen Informationen ein, weil die Formatierung mir so gefällt ①. Fertig ist mein Cover! Ich kann es ganz leicht als Datei herunterladen, wenn ich auf „Herunterladen“ klicke. Dort kann ich dann das gewünschte Dateiformat auswählen ②.

Beispiel 2: Jugenddystopie

Auch in der Jugenddystopie ersetze ich zunächst alle Texte mit meinen eigenen. Allerdings gefällt mir das Zitat noch nicht ganz. Daher markiere ich den Text und ändere die Schriftart in Aieleron Regular und die Schriftgröße in 32. Außerdem zentriere ich den Text. Dadurch muss ich auch das untere Textfeld wieder ein bisschen verschieben. Damit habe ich es aber geschafft und auch dieses Cover erstellt und kann es herunterladen ①.

Teile diesen Beitrag:
>