Das Expertenbuch als Teil deiner Kundenreise

In diesem Artikel lernst du ...

Gerade Expert*innen haben richtig viel davon, mit ihrem eigenen Buch sichtbar zu werden. Wie auch du von deinem eigenen Buch profitieren kannst, lernst du in diesem Artikel.

Was ist eigentlich ein Expertenbuch?

Gerade im Non-Fiction-Bereich (als bei Büchern, der Inhalte nicht erfunden sind), gibt es ein ziemliches Durcheinander bei den Buch-Kategorien: Sachbücher, Fachbücher, Ratgeber sind zwar konkret definiert, aber werden alles andere als einheitlich verwendet.

In den letzten Jahren hört man außerdem immer häufiger den Begriff »Expertenbuch«. Ein Expertenbuch ist - ganz einfach ausgedrückt - ein nicht-fiktionales Buch eines Experten oder einer Expertin zu ihrem jeweiligen Expertenthema. 

Wenn ich ein Buch über das Schreiben schreibe, ist das ein Expertenbuch - denn das Schreiben ist eins meiner Spezialgebiete. Dabei ist es erst mal egal, an wen sich das Buch wendet oder wie die Inhalte aufgebaut sind. Es geht darum, dass ich mit meiner Expertise anderen Menschen helfe, und zwar über den Weg des Buchs.

Profi-Tipp:

Ein Expertenbuch kann ein Sachbuch, ein Fachbuch oder ein Ratgeber sein - je nach Aufbau und Zielgruppe. Meist würde man es der Kategorie Ratgeber zuordnen.

Warum ein Expertenbuch schreiben?

Wenn du Expert*in in deinem Gebiet bist und Produkte oder Dienstleistungen verkaufst, kann es für dich sehr sinnvoll sein, ein Expertenbuch zu schreiben - gerade, wenn du online Sichtbarkeit gewinnen willst. 

Vielleicht denkst du jetzt noch, dass der Aufwand dafür zu groß ist, weil du ein Buch natürlich nicht mal eben an einem Wochenende schreibst. Aber der Nutzen kann für dich wirklich riesig sein - wenn du das Thema von Anfang an richtig angehst und nicht nur darauf schaust, wie viel Geld du damit verdienst. Dein eigenes Buch wird ganz automatisch dein Expert*innen-Profil schärfen und dir viele neue Türen öffnen.

In diesem Artikel habe ich schon einmal zusammengetragen, wie ein Fachbuch dafür sorgt, dass du die richtigen Kund*innen anziehst - und das auf gleich 9 verschiedene Weisen:

Wie du mit deinem Fachbuch deine Wunschkund*innen anziehst

Wenn du online selbstständig bist, weißt du, wie wichtig es ist, Sichtbarkeit aufzubauen und Vertrauen zu gewinnen, um deine Kund*innen am Ende von deinen Produkten zu überzeugen. Dein Hilfsmittel dafür ist normalerweise die Kundenreise.

Was ist eine Kundenreise?

Als ich meinen ersten Blog gestartet habe, habe ich über alles geschrieben, worauf ich gerade Lust hatte. Daraus sind mehrere hundert Artikel entstanden, die zwar grundsätzlich ein gemeinsames Thema hatten (ich geb's zu, zwei Themen, Bücher und Filme), aber eben auch nicht mehr waren, als eine Sammlung von Texten.

Wenn du mit deiner Website ein anderes Ziel verfolgst, also nicht einfach Texte veröffentlichen und zufällige Leser*innen ansprechen willst, solltest du ein bisschen anders vorgehen. Das gilt auch, wenn du nichts auf deiner Website verkaufst, aber zum Beispiel möchtest, dass Menschen sich zu deinem Newsletter anmelden oder sich in einem Forum engagieren. 

Wann immer deine Website Menschen an sich (und dich) binden soll, brauchst du eine Kundenreise.

Die Kundenreise beschreibt den Weg deiner Leser*innen hin zu dem Ziel, das du für deinen Blog definiert hast. Sie zeigt, wie Menschen auf deine Website kommen und wie du sie dann weiterführst, sodass sie sich ein Bild von dir machen können. Diejenigen, für dein definiertes Ziel das richtige ist, kommen dann irgendwann dort an. Allerdings normalerweise nicht beim ersten Kontakt mit dir, sondern erst nach ein paar Schritten.

Du willst deinen Ratgeber oder dein Fachbuch schreiben?

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Eine typische Kundenreise

Du kannst eine Kundenreise wie ein graduelles Kennenlernen verstehen. Menschen müssen erst mal wissen, dass es dich gibt. Sie lernen dich kennen und ihr werdet zunächst Bekannte - Menschen, die sich vielleicht mal sehen, die aber nichts weiter miteinander austauschen. Dies sind die Menschen, die deine Website zum ersten oder auch zweiten Mal besuchen - zufällig, weil sie irgendwo über dich gestolpert sind.

Im nächsten Schritt überzeugst du diese Leser*innen davon, dass du Expert*in auf deinem Gebiet bist. Sie erkennen, dass du nicht nur einen sinnvollen Artikel geschrieben hast, sondern dass du zu deinem Thema rundum Bescheid weißt. Sie vertrauen dir und du wirst zu ihrer Go-to-Person, wenn's um dein Thema geht. Ihr seid im Stadium Freund*innen angekommen.

Im letzten Schritt überzeugst du die Menschen dann davon, dass du ihnen mehr zu bieten hast, als sie direkt sehen können. Sie werden Teil deines Kurses, deines Programms, deiner Facebook-Gruppe oder deines Forums. Sie werden ein Teil deiner (Online-)Familie.

Diese Schritte laufen für jeden Menschen, der auf deine Website kommt, nacheinander ab. Es wird auch keine Phase übersprungen, sondern höchstens abgekürzt. Außerdem verlierst du auf dem Weg immer einige Menschen. Aber das ist in Ordnung so. Im »echten Leben« hast du ja auch deutlich weniger Familienmitglieder als Bekannte.

Die Kundenreise

1

Bekannte

Du gewinnst Sichtbarkeit für dich, deine Website, dein Produkt.

2

Freund*innen

Du schaffst Vertrauen und überzeugst durch deine Expertise.

3

Familie

Du überzeugst davon, dass du noch mehr zu bieten hast.

Deine beiden Aufgaben sind nun

  • in jeder Phase Inhalte zur Verfügung zu stellen, mit deren Hilfe deine Leser*innen selbst entscheiden können, ob sie den nächsten Schritt mit dir gehen wollen,
  • Brücken zwischen den einzelnen Phasen zu bauen.

Und damit kommen wir wieder zum Expertenbuch. Es kann dir nämlich in allen drei Phasen helfen, Menschen zu überzeugen. Und du kannst darin auch die genannten Brücken aufzeigen.

Nimm an, du hättest eine Website zum Thema Rechenschwäche und bietest auch einen Kurs für Eltern betroffener Kinder an. Du schreibst Blog- und Facebook-Posts, um sichtbar zu werden (Phase Bekannte), bietest einen Newsletter an (Freund*innen) und verkaufst anschließend deinen Kurs (Familie).

Wenn du nun ein Expertenbuch zum Thema Rechenschwäche schreibst, kannst du auch über das Buch Sichtbarkeit aufbauen, hast also eine weitere Säule in der ersten Phase. Im Buch selbst zeigst du, was du alles zum Thema weißt, und baust so Vertrauen auf (2. Phase). Und auch schon allein die Tatsache, dass du ein Buch geschrieben hast, ist vertrauensbildend. Im Buch selbst kannst du auch schon den Kurs erwähnen. Du bildest also die Brücke zum Kurs. Außerdem ist dein Buch ein weiteres - wenn auch deutlich kleineres - Produkt, das du anbietest. Es zählt also selbst auch zur 3. Phase.

Profi-Tipp:

Für den Erfolg deines Expertenbuchs ist es wichtig, dass du im Vorfeld klar dein Ziel definierst und den Fokus darauf legst. Willst du Sichtbarkeit gewinnen? Vertrauen aufbauen? Oder das Buch selbst profitabel verkaufen? Je nach Zielsetzung wirst du andere Wege einschlagen und unterschiedliche Schwerpunkte setzen müssen - und zwar von Anfang an.

Dein Expertenbuch kann so die Kundenreise beschleunigen und intensivieren. Es ist die Basis, die deine Leser*innen durch alle Phasen begleitet. Der Aufwand dafür ist vergleichsweise gering. Ja, du musst ein ganzes Buch schreiben und veröffentlichen. Aber dein Buch ist eine langfristige Investition. Es wird dich viele Jahre begleiten und sich gemeinsam mit deiner Website oder deinem Online-Business entwickeln. 

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Meine großen Leidenschaften sind Lernen, Schreiben und Bloggen. Diese drei Dinge bestimmen mein Leben täglich und sie erweitern beständig meinen Blick auf die Welt. Meine Mission ist es daher, Menschen dabei zu helfen, ihr Potenzial in diesen Bereichen auszuschöpfen. Ich weiß, dass gerade das Schreiben auch einen heilenden Effekt haben kann und freue mich umso mehr, Menschen als Coach und als Mentorin auf dem Weg zu ihrem kreativsten Selbst zu begleiten.

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