Die richtige Zeichensetzung

Schreiben erfordert Kreativität, so viel ist sicher jedem angehenden Autor und jeder angehenden Autorin klar. Doch daneben ist es natürlich auch wichtig, die Grundregeln der Sprache zu beherrschen, in der man schreibt. Rechtschreibung, richtige Zeichensetzung und Grammatik sind sozusagen die Hygienefaktoren eines Texts: Wenn sie stimmen, fallen sie nicht auf, wenn nicht, stören sie möglicherweise sehr.

Rechtschreibung, richtige Zeichensetzung und Grammatik sind sozusagen die Hygienefaktoren eines Texts: Wenn sie stimmen, fallen sie nicht auf, wenn nicht, stören sie möglicherweise sehr.

5 Tipps für die richtige Zeichensetzung

Natürlich musst du jetzt nicht in Panik geraten, wenn du sehr kreativ bist und ein gutes Gespür für Formulierungen hast, aber einfach nicht mit den Kommaregeln zurechtkommst oder immer wieder dieselben Tippfehler machst. Bevor du dein Buch veröffentlichst, solltest du es ohnehin von jemandem lektorieren lassen, der sich mit diesen Themen auskennt.

Eine richtige Zeichensetzung ist aber auch dann sinnvoll, wenn später jemand deinen Text gegenliest. Denn schließlich sehen vier Augen immer mehr als zwei. Mit meinen 5 Tipps sollte die Zeichensetzung kein Problem mehr für dich sein.

Tipp 1: Verwende möglichst alle Zeichen, die es gibt.

In vielen Texten findet man Punkte und Kommas, und das war’s. Punkte sind einfach, und die Kommas kann man überall verteilen, wo ein Punkt nicht so gut passt. Leider geht durch diesen sparsamen Einsatz an Satzzeichen viel an Lebendigkeit im Text verloren. Semikolon, Ausrufezeichen, Fragezeichen und Gedankenstrich haben ihre Berechtigung und verbessern – sparsam eingesetzt – die Sprachmelodie enorm.

Eine richtige Zeichensetzung ist aber auch dann sinnvoll, wenn später jemand deinen Text gegenliest.

Tipp 2: Lies den Text laut vor – und lies die Satzzeichen mit.

Satzzeichen liest man nicht? Doch, natürlich. Ein Punkt ist eine längere Pause, ein Komma eine kürzere. Beim Fragezeichen hebt sich die Stimme und beim Ausrufezeichen… ruft man aus. Wenn du bewusst laut liest und dir angewöhnst, die Satzzeichen entsprechend zu betonen, wird dir schnell auffallen, wenn eins fehlt.

Tipp 3: Verben sind immer ein guter Indikator für Satzzeichen.

Jeder Satz hat ein Prädikat, und zwar genau eins. Wenn du mehrere Verben siehst, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass du mehrere Sätze hast, die durch ein Satzzeichen getrennt werden müssen. Dies gilt natürlich nicht für zusammengesetzte Verben wie zum Beispiel im Satz „Ich habe gegessen“. Hier besteht das Prädikat aus zwei Verben, von denen eins (habe) ein Hilfsverb ist.

Jeder Satz hat ein Prädikat, und zwar genau eins. Wenn du mehrere Verben siehst, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass du mehrere Sätze hast, die durch ein Satzzeichen getrennt werden müssen.

Tipp 4: Lerne deine typischen Fehler kennen.

Viele von uns machen immer wieder dieselben Fehler, setzen seid und seit falsch ein oder setzen ein Komma nach dem Subjekt. Wenn du selbst deine Texte lektorierst, achte darauf, welche Fehler dir immer wieder passieren. Diese typischen Fehler kannst du leicht vermeiden, indem du die zugehörige Regel lernst und beim Schreiben bewusst darauf achtest.

Tipp 5: Schlage immer nach, wenn du dir nicht sicher bist.

Man kann so ziemlich alles durch Übung lernen. Wenn du dich mit Satzzeichen bisher nicht so viel beschäftigt hast, solltest du das in Zukunft öfter tun. Schlage einfach jedes Mal nach, wenn du dir nicht sicher bist, welches Satzzeichen sinnvoll ist oder ob überhaupt eins an die entsprechende Stelle gehört. Im Rechtschreib-Duden sind alle Satzzeichen erklärt. Auch online gibt es etliche gute Quellen.

 

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Die richtige Zeichensetzung(1)
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Yvonne
Yvonne

Meine großen Leidenschaften sind Lernen, Schreiben und Bloggen. Diese drei Dinge bestimmen mein Leben täglich und sie erweitern beständig meinen Blick auf die Welt.
Meine Mission ist es daher, Menschen dabei zu helfen, ihr Potenzial in diesen Bereichen auszuschöpfen. Ich weiß, dass gerade das Schreiben auch einen heilenden Effekt haben kann und freue mich umso mehr, Menschen als Coach und als Mentorin auf dem Weg zu ihrem kreativstem Selbst zu begleiten.

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