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Marketing

So erstellst du Mockups für dein Buch

von  Yvonne

Stell dir vor, du möchtest ein richtig schönes Bild von deinem Buch posten, um es anderen Menschen zu zeigen. Aber das Licht ist schlecht, deine Kamera macht komische Fotos und deine Bilder werden sowieso nie so schön, wie du dir das vorstellst. Vielleicht ist dein Buch auch gerade erst erschienen und du hast es selbst noch gar nicht zuhause – aber dein Post kann natürlich nicht warten. Für diese Fälle gibt es Mockups. Und ich zeige dir in diesem Artikel, wie du sie erstellen kannst.

Was sind Mockups?

Mockups sind nichts anderes als Fotomontagen. Du kannst zum Beispiel dein eigenes Motiv auf eine Tasse bringen, ohne dass es eine solche Tasse mit deinem Motiv gibt. Oder ein Bild von dir in einen Computer-Monitor oder ein Tablet setzen, sodass es so aussieht, als ob du gerade in dem Moment in einem Video zu sehen bist. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Mockups zeichnen sich einfach immer dadurch aus, dass du ein Bild mit deinen Produkten oder Fotos individualisierst und so ein viel professionelleres Ergebnis erhältst, als wenn du selbst ein Foto davon gemacht hättest.

Wozu braucht man Mockups?

Die Bilder hätte ich auch alle so machen können? Wahrscheinlich schon. Mit viel Aufwand, gutem Equipment und deutlich mehr Zeit, als ich so auf sie verwendet habe. Denn Mockups sind immer dann sinnvoll, wenn du schnell ein Bild in guter Qualität haben möchtest und damit leben kannst, dass du nicht alle Einzelheiten beeinflussen kannst.

Der Vorteil bei Mockups ist nämlich, dass du schon vorher weißt, wie dein Bild aussehen wird. Wenn du mit Vorlagen arbeitest, kannst du dir direkt die heraussuchen, die deinen Vorstellungen am nächsten kommen. Gleichzeitig ist das natürlich auch der größte Nachteil von Mockups: Du wählst aus einer zwar sehr großen, aber eben doch begrenzten Anzahl an Vorlagen die aus, die am besten passt. Und oft kommt dabei ein Kompromiss heraus, weil du eben nicht alles so gestalten kannst, wie du  möchtest.

Für mich überwiegt dennoch klar der Vorteil der Arbeit mit diesen Fotomontagen. Ich bin selbst viel zu ungeduldig beim Fotografieren und bin eigentlich immer unzufrieden mit dem Ergebnis. Außerdem brauche ich für ein halbwegs ordentliches Foto von meinem Buch alles in allem sicher eine halbe Stunde (manchmal auch länger). Ein Mockup erstelle ich in wenigen Minuten – und die Qualität ist besser als alles, was ich mit meinem Smartphone hinbekomme. Mittlerweile weiß ich, worauf ich bei der Auswahl von Vorlagen achten muss und wie ich die passende am schnellsten finde. Für mich ist das der beste Weg, mit individuellen und professionellen Fotos zu arbeiten, ohne dabei an der Bildtechnik zu verzweifeln.

2 Wege, wie du Mockups erstellen kannst

Hab ich dich überzeugt und willst du jetzt auch  mit Mockups loslegen? Dann zeige ich dir jetzt die Möglichkeiten, die du hast, selbst welche zu erstellen.

Mockup-Tools

Es gibt jede Menge browserbasierte Mockup-Tools, die du mit deinen eigenen Bildern “füttern” kannst. Das geht besonders einfach, weil die Fotos, die du hochlädst, direkt an die Perspektive des Fotos angepasst werden. Wenn das Buch auf dem Foto beispielsweise auf einem Tisch liegt und von vorne fotografiert wurde, muss das Foto nicht nur gedreht, sondern auch entsprechend verzerrt werden, damit die Winkel natürlich aussehen. Mockup-Tools lösen dieses Problem für dich. Du musst einfach ein Bild auswählen, dein Foto hochladen und per Drag & Drop in dein ausgewähltes Bild ziehen. Alles andere erledigen die Tools für dich. Dafür sind die Mockups dann meist nicht kostenlos.

Mein persönlicher Favorit ist placeit.net. Alle Fotos oben habe ich mit Placeit erstellt. Die Auswahl an Motiven ist riesig und die Handhabung ist extrem einfach. Du zahlst je Mockup oder eine monatliche Gebühr, die sich schon ab zwei Bildern pro Monat lohnt. Wenn du häufiger Mockups nutzt, viel Auswahl und eine gute Qualität suchst, rechnet sich für dich die Mitgliedschaft.

Eine kostenlose Variante bietet Mockuper. Wenn du Mockups ausprobieren und nicht direkt etwas dafür bezahlen möchtest, wirst du auch hier fündig. Die Auswahl ist allerdings nicht annähernd so groß wie bei Placeit.

Eine umfassende Übersicht über verschiedene Mockup-Tools findest du in diesem Artikel: https://t3n.de/news/mockup-tools-2-445168/2/

MockUps selbst erstellen

Vielleicht kennst du dich ein bisschen mit Grafikbearbeitung aus. In dem Fall kannst du deine Mockups auch selbst erstellen. Das hat zwei Vorteile: Es ist günstiger (wenn du die Grafikbearbeitungssoftware sowieso benutzt) und du kannst die Mockups genauso gestalten, wie du willst. Nachteile: Du brauchst geeignete Fotos, die du bearbeiten kannst, und es ist aufwendiger und schwieriger.

Wenn du häufiger Grafiken selbst erstellst, kennst du wahrscheinlich canva.com.  Mit ein bisschen Geschick und Geduld kannst du mit diesem Programm ein Mockup für dein Buch erstellen. Das ist vor allem dann gut möglich, wenn du einen neutralen Hintergrund wählst.

In diesem Video findest du eine gute Anleitung, zwar auf Englisch, aber du siehst ja, welche Schritte in der Software gemacht werden.

 

Natürlich kannst du auch mit Gimp oder Photoshop Mockups erstellen, wenn du dich mit beiden Programmen gut auskennst. Hierfür findest du auch Video-Anleitungen. Wenn du Grafik-Anfänger*in bist, empfehle ich dir aber, entweder mit Canva oder gleich mit Vorlagen zu arbeiten.

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  1. Hallo Yvonne,
    auch ich habe vor kurzem Mockups gebraucht, allerdings für das Präsentieren eines E-Books. Hab dafür dann eine Seite gefunden, bei der der Download von Mockups kostenlos ist und sich für E-Books sehr gut eignet. https://www.chris-hortsch.de/webdesign-blog/iPad-schwarz-photoshop-PSD-mockup.html heißt die Seite, falls es hier Leute gibt, die nach Ähnlichem suchen. Besonders das Motiv mit dem iPad auf dem Sofa finde ich, passt ganz gut zu der Thematik. Liebe Grüße, Floyd

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Meine großen Leidenschaften sind Lernen, Schreiben und Bloggen. Diese drei Dinge bestimmen mein Leben täglich und sie erweitern beständig meinen Blick auf die Welt. Meine Mission ist es daher, Menschen dabei zu helfen, ihr Potenzial in diesen Bereichen auszuschöpfen. Ich weiß, dass gerade das Schreiben auch einen heilenden Effekt haben kann und freue mich umso mehr, Menschen als Coach und als Mentorin auf dem Weg zu ihrem kreativstem Selbst zu begleiten.

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