Ich kenne viele Menschen, die gerne und auch sehr gut schreiben können. Manche von ihnen haben Interesse daran, literarisch tätig zu sein, die meisten jedoch nicht. Trotzdem stellen auch sie mir häufig die Frage, wie man mit dem Schreiben Geld verdienen kann. Eine Möglichkeit, die ich seit einiger Zeit auch selbst nutze und die für mich sehr gut funktioniert, ist das Schreiben von Ratgebern. Wenn auch du einen Ratgeber schreiben möchtest oder zum Beispiel nach Möglichkeiten suchst, über deinen eigenen Blog ein wenig Geld nebenher zu verdienen, findest du in diesem Artikel alle notwendigen Infos.

Warum solltest du einen eigenen Ratgeber schreiben?

Du kannst sehr strukturiert an die Arbeit herangehen

Für mich persönlich ist Struktur in der Arbeit extrem wichtig. Natürlich kannst du auch strukturiert an deinem Roman arbeiten. Bei einem Ratgeber ist die Struktur aber Teil des Arbeitsergebnisses. Die besten Ratgeber zeichnen sich nämlich durch eine gute und nachvollziehbare Struktur aus. In einem guten Ratgeber weiß man schon nach dem Lesen des Inhaltsverzeichnisses viele wichtige Punkte. Allein der Aufbau des Ratgebers zeigt schon, was der Autor oder die Autorin über ein Thema weiß.

Darüber hinaus kannst du natürlich auch deine eigene Struktur entwickeln, die du beispielsweise als Challenge oder genau terminierten Kurs abbilden kannst. In meinem erfolgreichsten Ratgeber Crashkurs Bloggen  habe ich mir beispielsweise einen 7-Tage-Plan überlegt, wie man einen Blog startet und sogar schon die ersten 100 Besucher auf der Webseite verzeichnet. Dabei widme ich jeden Tag einem eigenen Thema, beschreibe Todos und gebe Listen mit. Nachdem ich mir diese Struktur einmal aufgebaut und die einzelnen Themen auf die Tage verteilt hatte, ging das Schreiben fast von selbst.

Der gesamte kreative Prozess steht also am Anfang. Du legst fest, worüber du schreibst und welchen Aufbau du deinem Text zugrunde legst. Anschließend füllst du die einzelnen Kapitel nur noch mit Inhalt. Wenn diese Art zu arbeiten dir liegt, solltest du auf jeden Fall einen Ratgeber schreiben.

Ratgeber sind eine Chance auch für unbekannte Autorinnen und Autoren

Romane sollen unterhalten oder inspirieren, vielleicht auch intellektuell herausfordern. Langweilige oder schlecht geschriebene Romane können die Leserschaft schnell vergraulen. Daher hören viele auf Empfehlungen, wenn sie einen neuen Roman kaufen. Romane, die in den Buchhandlungen prominent ausliegen, die in Zeitungen oder Zeitschriften besprochen wurden, die für einen Preis nominiert sind oder die von bekannten Autoren geschrieben wurden, werden daher viel, viel häufiger verkauft.

Bei Ratgebern ist die „Risikobereitschaft“ der Käufer oft ein wenig höher. Denn Ratgeber sollen vor allem nützlich sein und die gewünschten Informationen liefern. Ob das ein Ratgeber machen wird, kann man (meist) sehr leicht selbst im Inhaltsverzeichnis feststellen. Wenn der Ratgeber weniger spannend geschrieben ist, ist das verzeihlicher als bei Romanen. (Natürlich ist es noch besser, die guten Inhalte des Ratgebers auch gut in Worte zu packen!)

Oft kennt man die Namen von Ratgeber-Autorinnen oder -Autoren auch gar nicht, es sei denn, sie haben einen Bestseller verfasst. Beim Ratgeber sind die Inhalte einfach viel wichtiger, es geht nicht so sehr darum, wer sie verfasst hat, nur darum, dass sie wirklich gut sind. Wenn du also bisher noch nichts oder nicht viel veröffentlicht hast, kann ein eigener Ratgeber deine Chance sein, erfolgreich ein Buch zu veröffentlichen und so Autor zu werden.

TIPP! Meine Arbeitshefte zum Thema:

Du lernst eine Menge zum Thema Buch-Veröffentlichung und Marketing

Auch, wenn du lieber direkt mit deinem eigenen Roman loslegen möchtest, kann ein Ratgeber-Projekt ein guter Einstieg in die Welt des professionellen Schreibens sein. Du kannst nämlich schon ausprobieren, wie du dein Werk veröffentlichen kannst und wie du es gut verkaufst. Alles, was du zu dem Thema lernst, kannst du später auch für deinen eigenen Roman anwenden.

Für die meisten Autorinnen und Autoren ist der erste eigene Roman ein sehr wichtiges Ereignis und etwas, auf das sie lange hinarbeiten und hinfiebern. Entsprechend nervös sind sie, wenn es um das ganze Drumherum geht, das nichts mit Literatur im eigentlichen Sinne zu tun hat, aber notwendig ist, um überhaupt Leser*innen zu finden. Wenn du dies zunächst bei einem Ratgeber üben kannst, hast du sehr wahrscheinlich nicht so viel Angst, Fehler zu machen. Und so gehst du viel mutiger und auch erfahrener an die Veröffentlichung deines ersten Romans.

Du kannst mit einem Ratgeber dauerhaft Geld verdienen

Wenn du einen einigermaßen zeitlosen Ratgeber schreibst, kannst du dauerhaft mit ihm Geld verdienen. Ja, du solltest dir überlegen, wie du es schaffst, ihn regelmäßig zu verkaufen (dazu gibt es unten Tipps), aber wenn der Ratgeber sein Publikum findet, kannst du dich jeden Monat über einen kleinen Zuverdienst freuen.

Ich selbst habe mittlerweile sechs Sachbücher veröffentlicht – teilweise in Kooperation. Drei davon sind „Dauerbrenner“, die sich fast von selbst verkaufen, drei nicht. Natürlich wäre es schöner, wenn alle sechs sich regelmäßig und ohne großes Zutun verkaufen würden, aber ich freue mich sehr über die drei erfolgreichen Titel. Und aus den weniger erfolgreichen habe ich zumindest gelernt, wie man ein gutes Thema für einen Ratgeber wählt.

Ein Thema finden

Lege eine Themenliste an

Die effizienteste Methode, einen Ratgeber zu schreiben, ist, ein Thema zu wählen, in dem du dich gut (genug) auskennst. Bevor du jetzt sagst „Okay, dann ist das nichts für mich“, lass dir versichern, es gibt jede Menge Themen, in denen du dich gut genug auskennst, um einen Ratgeber zu verfassen. Die folgenden Fragen helfen dir dabei, sie herauszufinden.

Zu welchen Themen wirst du immer wieder von deinem persönlichen oder beruflichen Umfeld um Rat gefragt?

Zu diesen Themen giltst du bereits bei anderen als Expertin oder Experte, daher hast du sicher einiges dazu zu sagen.

Welche Themen haben dich in der letzten Zeit intensiv beschäftigt?

Beispiele hierfür können ein geplanter Ortswechsel, die Suche nach einen Job, eine Reise, ein Gebrauchtwagenkauf, Ernährungsumstellung etc. sein. Wenn du dich über einen längeren Zeitraum mit einem Thema auseinandergesetzt hast, wirst du sicher auch dazu recherchiert und einiges an Wissen zusammengetragen haben.

Dies müssen nicht einmal Dinge sein, die dich persönlich interessieren. Wenn du im Rahmen deines Jobs oder eines Auftrags beispielsweise eine größere Recherche zu einem Thema durchgeführt hast, kannst du aus den Ergebnissen vielleicht auch ein Thema für einen Ratgeber ableiten.

Zu welchem Thema hättest du selbst gerne einen Ratgeber?

Wenn du dir selbst schon öfter zu einem Thema einen Ratgeber gewünscht hast, aber keinen finden konntest, kann dies ein guter Ansatzpunkt sein, eine Recherche zu starten und selbst einen Ratgeber zu verfassen. Denn offensichtlich interessiert dich dieses Thema ausreichend, dass du bereits dazu Informationen gesucht hast.

Am besten legst du eine Liste an, in der du alle Themen sammelst, die dir einfallen und zu denen du einen Ratgeber schreiben kannst. Du wirst sehen, es kommen ständig neue Themen hinzu. Meine persönliche Ideenliste umfasst aktuell rund 50 Titel.

Recherchiere gefragte Themen

Mittlerweile veröffentlichen viele Autor*innen ihre Ratgeber als Kindle-E-Book. Dies kannst du dir zunutze machen, um gefragte Themen zu recherchieren. Denn in Amazon kannst du dir anzeigen lassen, welche Bücher gerade besonders beliebt sind und hohe Verkaufszahlen erreichen.

Es gibt eine Liste der E-Book-Bestseller in der Kategorie Ratgeber, in der sehr viele Veröffentlichungen im Selbstverlag vorkommen. Hier kannst du stöbern und ein Gefühl dafür entwickeln, welche Themen gerade besonders gefragt sind. Vielleicht fallen dir dadurch ja noch weitere Themen ein, zu denen du etwas zu sagen bzw. zu schreiben hast.

Natürlich kannst du dir auch einfach die Bestseller-Liste für alle Ratgeber anschauen und dich hier inspirieren lassen. Hier findest du jedoch häufiger Titel aus großen Verlagen oder von bekannten Autorinnen und Autoren, sodass die Auswahl für dich als Einsteiger-Autor*in bei den E-Books normalerweise sinnvoller ist. Das heißt allerdings auf keinen Fall, dass ich dir empfehle, deinen Ratgeber (nur) als E-Book zu veröffentlichen. Zu diesem Punkt folgt im Abschnitt Deinen Ratgeber veröffentlichen noch Ausführlicheres.

Den Ratgeber schreiben

Welche Bestandteile braucht dein Ratgeber auf jeden Fall?

Es gibt ein paar Bestandteile, die in jeden Ratgeber gehören. Ich teile sie in zwei Kategorien ein – Must have und Should have. Must haves sind vorgegeben. Ohne diese kannst du dein Buch nicht veröffentlichen. Should haves sind nicht zwingend, aber deine Leser erwarten sie. Du solltest sie also ebenfalls aufnehmen.

Must haves sind:

  • Titel
  • Name der Autorin oder des Autors (darf auch ein Pseudonym sein)
  • Impressum inkl. Pflichtangaben

Shoud haves sind:

  • Untertitel
  • Inhaltsverzeichnis
  • Seitenzahlen
  • Vorwort
  • Fazit / Ausblick
  • Dank
  • Informationen über den Autor bzw. die Autorin
  • ggfs. Abbildungsverzeichnis
  • ggfs. Tabellenverzeichnis

In meiner Ratgeber-Word-Vorlage habe ich all diese Punkte bereits berücksichtigt und für dich in einem guten Format angelegt. Damit kannst du noch einfacher deinen eigenen Ratgeber schreiben.

TIPP! Meine Arbeitshefte zum Thema:

Natürlich kannst du dir auch selbst einfach eine Vorlage anlegen. Am besten speicherst du sie dir ab, wenn sie genau das Format hat, das du dir wünschst, damit du auch künftige Ratgeber im selben Format veröffentlichen kannst.

Wie findest du die richtigen Inhalte für den Ratgeber?

Wenn du ein Thema gewählt hast, in dem du dich gut auskennst, wirst du sicher schon viele Punkte haben, die deiner Meinung nach auf jeden Fall in den Ratgeber gehören. Diese sammelst du am besten erst einmal in einer Art Brainstorming-Session. Ich nutze dafür gerne Post-its oder andere Zettel, um die einzelnen Punkte nachher besser sortieren zu können.

In einem nächsten Schritt kannst du Menschen aus deinem Umfeld fragen, was ihnen zu diesem Thema einfällt bzw. was sie hierzu besonders interessiert. Am besten fragst du Leute, die sich weniger mit dem Thema beschäftigt haben als du, denn du willst ja wissen, was für einen Laien auf dem Gebiet interessant ist.

Als nächstes kannst du eine kleine Google-Recherche starten und schauen, was andere über das Thema schreiben. Ich empfehle dir aber, dich nicht zu sehr in den Ergebnissen einzulesen, um nicht nur eine Kopie von etwas zu produzieren. Schaue dir lieber an, welche Themen immer wieder in den Suchergebnissen vorkommen, und verbinde sie mit deinen eigenen Erfahrungen.

Ein gutes Tool, um herauszufinden, was viele Menschen interessiert, ist Answer the Public. Hier kannst du ein Thema eingeben und erfährst, wonach Menschen in Bezug auf dieses Thema im Internet suchen. Vor allem findest du hier häufig sehr konkrete Fragen zu dem Thema, die du vielleicht auch aufnehmen kannst.

Wenn du genügend Ideen gesammelt hast, kannst du diese zu einzelnen Kapiteln clustern und so deine Struktur und damit dein Inhaltsverzeichnis erstellen.

In welchem Stil solltest du den Ratgeber schreiben?

Der Stil deines Ratgebers ist abhängig von deiner Zielgruppe. Am besten schaust du dir ein paar Ratgeber für eine ähnliche Zielgruppe an und versuchst, die Gemeinsamkeiten im Stil festzustellen. Das müssen nicht unbedingt Ratgeber zum selben Thema sein. Es ist aber wichtig, dass ähnliche Zielgruppen die Ratgeber lesen. Wenn du beispielsweise einen Ratgeber über plastikfreies Leben verfassen möchtest, kannst du dir auch den Stil von Büchern über Nachhaltigkeit im Allgemeinen anschauen.

Auf diese Weise kannst du feststellen, welchen Stil deine Zielgruppe erwartet bzw. gewohnt ist. In diesem Stil solltest du möglichst auch für deinen eigenen Ratgeber schreiben.

Deinen Ratgeber veröffentlichen

Verlag oder Self-Publishing?

Ich selbst habe all meine Ratgeber selbst über Amazons Kindle Desktop Publishing veröffentlicht und ich kann das auch uneingeschränkt empfehlen. Für mich steht bei der Veröffentlichung von Ratgebern einerseits meine Unabhängigkeit, andererseits das unkomplizierte Vorgehen im Vordergrund. Beides ist durch die Veröffentlichung im Selbstverlag gegeben. Einen eigenen Artikel dazu, wie man ein Buch über KDP veröffentlicht, findest du hier.

Neben Amazon bieten auch weitere Anbieter die einfache Veröffentlichung im Selbstverlag an, zum Beispiel BoD oder epubli. Beide habe ich bisher nicht ausprobiert, weil ich zufrieden bin. Der Vorteil für Amazon ist für mich die große Reichweite und die wirklich einfache Handhabung. Ein Nachteil ist jedoch ganz klar, dass die Bücher ausschließlich auf Amazon zu erwerben sind. Bisher hat mich diese Einschränkung nicht gestört. Für einen Roman würde ich aber wahrscheinlich eher einen anderen Anbieter wählen.

Unabhängig davon, für welchen Anbieter du dich entscheidest, empfehle ich dir, von Anfang an nicht nur ein E-Book (das ist meist die noch einfachere Variante), sondern auch ein gedrucktes Buch anzubieten. Obwohl der Preis für gedruckte Bücher höher ist, verkaufe ich etwa zehn Mal so viele davon. Ohne gedruckte Variante wären meine Einkünfte aus Ratgeber-Veröffentlichungen also kaum die Mühe wert, ein ganzes Buch zu schreiben.

Wenn sich in dir alles sträubt, wenn du das Wort Self-Publishing hörst, solltest du dich rechtzeitig nach einem Verlag umschauen. Tipps zur Verlagsansprache findest du hier. Am besten suchst du dir bereits einen Verlag, bevor du mit dem Schreiben beginnst, damit du die Inhalte im Vorfeld abstimmen kannst. Verlage haben oft eine genaue Vorstellung davon, wie ihre Bücher aufgebaut sein sollen. Um dir also nicht unnötig doppelte Arbeit zu machen, fragst du am besten vorher nach.

Einen guten Titel finden

Dein Ratgeber braucht natürlich einen Titel. Da dieser unglaublich wichtig für die Wahrnehmung deines Ratgebers ist – er entscheidet sowohl darüber, ob dein Ratgeber überhaupt wahrgenommen wird, als auch darüber, wie man ihn sieht – solltest du ein wenig Zeit in die Titelfindung stecken.

Ich selbst verwende immer zwei Titel, einen Haupt- und einen Untertitel. Der Haupttitel fasst möglichst knapp zusammen, was der Inhalt des Buchs ist. Wenn du beispielsweise ein veganes Kochbuch für Anfänger verfassen willst, sollte dein Titel ganz einfach Vegan kochen für Anfänger oder Vegane Küche für Nicht-Veganer oder so ähnlich lauten.

Im Untertitel beschreibst du dann möglichst genau, was das Alleinstellungsmerkmal deines Ratgebers ist. Zum Beispiel könnte der Untertitel für dein Kochbuch 100 einfache vegane Rezepte für alle, die bisher immer mit Fleisch gekocht haben lauten.

Am besten stellst du dir deinen idealen Leser bei der Suche nach einem Ratgeber wie deinem vor. Er wird erst mal nach einem allgemeinen Titel suchen – und dann hoffentlich dein Buch finden. Der Untertitel dient dann dazu, ihn davon zu überzeugen, dass dein Ratgeber genau der richtige für ihn ist.

TIPP! Meine Arbeitshefte zum Thema:

Das Cover gestalten

Ein Buchcover zu gestalten ist viel einfacher als man denkt. Es gibt einige Programme, die Vorlagen anbieten, die du nur noch anpassen müsst. Falls du nicht Grafik-Designer’in oder sehr talentiert im Umgang mit Bildbearbeitungsprogrammen bist, empfehle ich dir, auf genau so ein Programm zuzugreifen.

Ich benutze meist Canva, das du kostenlos nutzen kannst und das etliche gute Vorlagen für Buchcover hat. Sehr wahrscheinlich musst du die Maße noch ein wenig anpassen, aber das geht wirklich schnell und einfach. Oft fügst du noch ein Bild hinzu, um dein Cover ansprechender zu gestalten.

Wenn du ein Bild verwendest, achte darauf, dass und wie du es nutzen darfst. Auch bei frei nutzbaren Bildern ist es sinnvoll (und höflich), einen entsprechenden Bildnachweis im Impressum anzubringen. Einfach im Internet suchen und benutzen geht nicht. Wenn du dir unsicher bist, kannst du natürlich auch ein eigenes Foto für das Cover verwenden, das ist rechtemäßig am sichersten.

TIPP
Mehr zum Thema Buchcover gestalten findest du in diesem Artikel.

Deinen Ratgeber verkaufen

Ganz sicher willst du deinen Ratgeber schreiben, um ihn anschließend auch zu verkaufen. Auch zu diesem Thema habe ich bereits einen eigenen Artikel verfasst. Grundsätzlich solltest du versuchen, an so vielen Stellen wie möglich proaktiv auf deine Veröffentlichung hinzuweisen. Dies kannst du auf deinem eigenen Blog tun oder auch auf den Webseiten anderer.

Ein beliebtes Mittel ist es, andere Blogger*innen um Unterstützung zu bitten. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass einen sehr viele solcher Anfragen erreichen, wenn man eine Webseite betreibt. Daher solltest du dir beim Anschreiben entsprechend Mühe geben, um aus der Masse herauszustechen. Schreibe nicht einfach wild ganz viele Blogs an, sondern suche Webseiten heraus, die sich konkret mit deinem Thema beschäftigen. Bitte auch nicht einfach um eine Rezension, sondern biete eher einen Gastartikel oder ein Interview an. Davon haben Blogger viel mehr, als wenn sie dein Buch lesen und rezensieren müssen – was mehrere Stunden Arbeit für sie bedeutet.

Wenn du ein wenig Geld investieren möchtest, kannst du auch versuchen, Social Media-Anzeigen zu schalten. Dies hat für mich bei einem der Bücher sehr gut funktioniert. Am besten fängst du jedoch mit ganz kleinen Beträgen an, sodass du nicht viel verlierst, wenn es für dein Thema nicht passen sollte.

Ich hoffe, diese Informationen zum Thema „Ratgeber schreiben“ haben dir geholfen, dein eigenes Projekt voranzutreiben. In meinem Schreib-Shop findest du für den leichteren Einstieg eine Word-Vorlage für deinen eigenen Ratgeber, die alle wichtigen Bestandteile enthält und das von mir selbst mehrfach erfolgreich erprobte Format enthält. Außerdem findest du dort mein Arbeitsheft zum Thema „Ratgeber schreiben“ sowie ein Ratgeber-Paket, das beide Dateien enthält.

Hast du auch schon einen Ratgeber veröffentlicht oder hast du es vor? Ich freue mich auf deine Kommentare zu diesem Thema!