Vom Selfpublishing in den Verlag – geht das?

In diesem Artikel lernst du ...

Fragst du dich, ob du im Verlag oder per Selfpublishing veröffentlichen sollst? Mach doch einfach beides! Ich verrate dir, wie das geht.

Was soll's denn werden?

Wenn ich mein erstes Coaching-Gespräch mit neuen Kund*innen habe, stelle ich ziemlich schnell die folgende Frage: »Weißt du schon, wie du's veröffentlichen möchtest?«

Der Grund ist ganz einfach: Je nachdem, wie du dein Buch veröffentlichst, gibt es unterschiedliche Todos für dich. Zu verschiedenen Zeitpunkten.

Verlage wollen zum Beispiel ganz gern früh eingebunden werden. Sobald die Struktur steht, kannst du dich auf die Suche begeben. Im Selfpublishing häufen sich die Aufgaben eher zum Schluss, wenn du dich um Cover, Buchsatz und Design kümmern musst.

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Was ich jedoch immer wieder feststelle, ist: Diese Frage blockiert. Es scheint so viel an dieser Entscheidung zu hängen, dass einige Autor*innen wochenlang grübeln. Und wenn die Wahl dann auf den Verlag gefallen ist, geht's fröhlich weiter mit der Selbstblockade. Denn Verlage lassen sich gerne mal Zeit mit einer Antwort. Teilweise mehrere Monate.

(Übrigens längst nicht alle. Ich habe selbst ausschließlich sehr gute Erfahrungen mit Sachbuch-Verlagen gemacht, die sich innerhalb weniger Tage gemeldet haben. Das ist allerdings nicht immer der Fall.)

Da Selbstblockaden lästig und blöd sind und ich dir am liebsten alle Hindernisse aus deinem Weg zum Buch räumen möchte, habe ich hier ein anderes Vorgehen für dich. Blockademinimiert und erprobt.

Und das Vorgehen lautet: erst Selfpublishing, dann Verlag.

Warum es sinnvoll ist, mit Selfpublishing zu beginnen

Es gibt so, so, so viele Dinge, die dich aufhalten können, wenn du dein Buch schreibst. Je mehr davon du ganz nach hinten schieben kannst, desto besser. Im Selfpublishing hast du alles selbst in der Hand, musst nicht auf Antworten warten, sondern kannst ganz einfach Schritt für Schritt dein Buch Wirklichkeit werden lassen. 

Außerdem fühlt es sich für viele Erst-Autor*innen leichter an, ein Buch per Selfpublishing zu veröffentlichen. Gar nicht so richtig nach Buch. Das ist etwas Gutes: Denn viele von uns haben beim Thema Buch (oder besser: BUCH) das schreibende Genie im Kopf, das von der Muse geküsst wird und wie im Rausch tausend Seiten herausschreibt. Und das hat ja überhaupt nichts mit uns zu tun!

Wenn du nun weißt, dass dein Buch eh »nur« im Selfpublishing erscheint, kann das befreien. Du kannst schreiben, was du möchtest, ohne dich mit diesen nicht-existierenden Genies messen lassen zu müssen. Du darfst einfach du selbst sein beim Schreiben. 

(Das »nur« steht natürlich ganz bewusst in Anführungszeichen. Selfpublishing ist ein anderer Weg, dein Buch zu veröffentlichen. Kein schlechterer. Es gibt gute Gründe für beide Wege. Die habe ich hier mal zusammengefasst.)

Warum sollte ich nach dem Selfpublishing in den Verlag gehen?

Aus denselben Gründen, aus denen du grundsätzlich in den Verlag gehen kannst. Das sind vor allem diese:

  • Du hast ein professionelles Team an deiner Seite, das sich um Cover, Lektorat, Design und teilweise das Marketing kümmert.
  • Du kommst leichter in den lokalen Buchhandel.
  • Und - das war für mich selbst auch ein Grund - es füttert unser Ego, weil wir uns »offiziell« anerkannt fühlen.

Wahrscheinlich wirst du mit einem guten Verlag noch mehr Exemplare verkaufen. Mein Buch verkauft sich im Verlag mehr als doppelt so oft wie vorher im Selfpublishing. Was du wahrscheinlich nicht erreichst: Du wirst nicht mehr Geld verdienen als vorher. Sondern eher weniger. Trotz mehr verkaufter Bücher.

Was hat ein Verlag davon, mein selbst veröffentlichstes Buch ins Programm aufzunehmen?

Für Verlage ist es tatsächlich interessant, ein Buch unter Vertrag zu nehmen, das vorher im Selfpublishing erschienen ist. Wenn dieses Buch erfolgreich war.

Denn: Der Verlag kann sich das Buch schon vorher anschauen, weiß, dass es einen Markt dafür gibt und muss sich auch keine Sorgen darum machen, dass das Buch nicht rechtzeitig fertig wird. Gute Lektor*innen können sehr gut einschätzen, welche Hebel sie haben, um das Buch noch größer und bekannter zu machen.

Also keine Sorge: Für Verlage ist es kein Nachteil, dass dein Buch vorher schon erschienen ist. Im Gegenteil: Sie haben kaum Risiko und anschließend weniger Konkurrenz.

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Und wie funktioniert das Ganze?

Im ersten Schritt konzentrierst du dich auf dein Buch im Selfpublishing. Schaust, wie weit du damit kommst und baust das Ganze so gut wie möglich aus. (Nicht diesen ersten Schritt überspringen!)

Dann überlegst du dir, ob du wirklich, wirklich unbedingt in den Verlag willst. Wenn ja, gehst du in die Recherche. Und schreibst am besten zwei bis drei passende Lektor*innen an. Danach wartest du, was passiert.

Sollte für dein Buch gerade in keinem Verlag Platz sein, ist das auch nicht schlimm. Dann hast du nämlich schon ein richtig gutes optimiertes Buch im Selfpublishing. Und das wirst du auch lieben 🙂

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Meine großen Leidenschaften sind Lernen, Schreiben und Bloggen. Diese drei Dinge bestimmen mein Leben täglich und sie erweitern beständig meinen Blick auf die Welt. Meine Mission ist es daher, Menschen dabei zu helfen, ihr Potenzial in diesen Bereichen auszuschöpfen. Ich weiß, dass gerade das Schreiben auch einen heilenden Effekt haben kann und freue mich umso mehr, Menschen als Coach und als Mentorin auf dem Weg zu ihrem kreativsten Selbst zu begleiten.

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