Wie du deine Ideen auch tatsächlich umsetzt

Vielleicht kennst du das ja: Du hast eine hervorragende Idee für ein Buch oder ein neues Projekt. Du siehst schon alles genau vor dir und legst voller Freude los. Doch relativ schnell lässt die Begeisterung nach, holt dich der Alltag ein oder kommt die nächste Idee.

Und irgendwann schaust du auf einen Haufen unfertiger Projekte zurück und denkst dir, dass du einfach hättest dranbleiben müssen.

Leider ziehen solche unerledigten Dinge uns auch runter, sodass wir beim vierten neuen Projekt schon denken: Ach, bringt doch eh nichts. (Was nicht stimmt!) Nicht nur deswegen ist es sinnvoll, deine Ideen auch umzusetzen. Denn Ideen zu bekommen, ist leicht. Wenn du deiner Kreativität freien Lauf lässt, kannst du immer wieder neue Ideen finden. Einen wirklichen Unterschied machst du erst, wenn du diese Ideen auch umsetzt.

Manchmal sind’s auch nicht die ganz großen Projekte, die auf uns warten, sondern nur der nächste Blog-Post oder die Steuererklärung. Hier halten wir uns auch manchmal – wenn auch aus anderen Gründen – zurück. Obwohl wir das Thema eigentlich abhaken wollen.

Umsetzen ist immer die Voraussetzung dafür, dass sich etwas verändert. Und oft die größte Hürde.

Dafür habe ich drei Tipps für dich.

3 Dinge, die du tun kannst, um in die Umsetzung zu kommen

Betrachte dein Projekt als Experiment

Oft fühlen wir uns von der Größe eines Projekts ein wenig eingeschüchtert. Oder sogar erschlagen. Die Folge: Wir sind wie gelähmt, treten auf der Stelle, beschäftigen uns mit Sachen, bei denen wir uns sicher fühlen, statt neues Terrain zu betreten.

Denn wenn wir das Ganze durchziehen, wird sich sicher vieles für uns verändern. Und das kann schon mal Angst machen.

Eine gedankliche Hilfe dabei: Betrachte dein Vorhaben als Experiment. Sage nicht gleich: „Ich schreibe jetzt das Buch“ oder „Ich gründe ein neues Web-Portal“, sondern nimm dir vor, ein paar Wochen lang zu schauen, wie dir dieses Thema liegt. Das nimmt den Druck weg, du kannst spielerisch ausprobieren und nach der Testphase auch sagen, dass du dich doch wieder anderen Dingen widmest. Oft bringt gerade diese Sichtweise die Leichtigkeit, die du brauchst, um endlich in die Umsetzung zu kommen.

Geh erst mal nur den nächsten Schritt

Ich kenne das sehr gut: Ich habe mir vorgenommen, mein nächstes Buch endlich fertigzuschreiben. Die Struktur steht, die ersten Kapitel sind fertig, aber jetzt hänge ich. Und lenke mich immer wieder neu ab. Es ist auch echt noch einiges, was da vor mir liegt. Bei anderen Projekten komme ich viel schneller zum Erfolg. Also lasse ich mein Buch immer wieder zugunsten anderer Aufgaben liegen.

Was mir in solchen SItuationen hilft: Ich wende den Blick vom ganzen Projekt, vom ganzen Kapitel weg. Und hin zum nächsten Schritt, der ansteht. Vielleicht kann ich ja zumindest die eine Grafik erstellen. Zwei Absätze schreiben. Das Literaturverzeichnis überarbeiten. Einen kleinen Schritt gehen. Von dem aus der nächste dann viel leichter fällt. (Wie Beppo Straßenkehrer in Momo, der auch immer nur den nächsten Besenstrich im Blick hatte und so – schwupps – mit der ganzen Straße fertig war.)

Hierbei hilft mir oft auch die Pomodoro-Technik. 25 Minuten an eine Aufgabe, die du schon lange vor dir herschiebst, gehen – du wirst sehen, welchen gar nicht mal so kleinen Schritt du damit erreichen kannst.

Fokus ist toll, Scheuklappen sind so mittel

Wahrscheinlich hast du schon ein bis 700 Mal den Tipp gehört, dass Fokus wichtig ist und dich weiterbringt. Das stimmt schon. Wenn du konzentriert an deinem Text arbeitest, schaffst du deutlich mehr, als wenn du zwischendurch in Facebook die neuesten Live-Videos guckst.

Gleichzeitig kann es auch zu viel werden mit einem Projekt. Wenn du einen ganzen Tag lang nichts anderes machst, als an deinem Projekt zu arbeiten, deinem Buch zu schreiben, deiner Website zu werkeln, wirst du nicht unbedingt schneller und zufriedener. (Es sei denn, du bist gerade vollkommen im Flow.)

Erlaube dir selbst, immer mal wieder in andere Dinge einzutauchen. So bleibt der Spaß am Neuen erhalten und du bringst auch andere Sichtweisen ein.

Und wenn gar nichts mehr geht, hilft immer ein kleiner Spaziergang (am besten zum nächsten Gewässer mit Wasservögeln 🦢). Das wirkt bei jedenfalls immer Wunder.

Was machst du, um deine Ideen auch in die Tat umzusetzen?

 

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Meine großen Leidenschaften sind Lernen, Schreiben und Bloggen. Diese drei Dinge bestimmen mein Leben täglich und sie erweitern beständig meinen Blick auf die Welt. Meine Mission ist es daher, Menschen dabei zu helfen, ihr Potenzial in diesen Bereichen auszuschöpfen. Ich weiß, dass gerade das Schreiben auch einen heilenden Effekt haben kann und freue mich umso mehr, Menschen als Coach und als Mentorin auf dem Weg zu ihrem kreativsten Selbst zu begleiten.

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